
Lighthouse Cambodia
Hauptprojekt
Lighthouse Cambodia
Lighthouse will ein Leuchtturm der Hoffnung für Kambodschanerinnen und Kambodschaner sein.
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Lighthouse Cambodia
Projektbeschrieb
Kambodscha war einst als Perle Südostasiens bekannt gewesen, bis der Vietnamkrieg mit seinen brutalen Auswirkungen auf Kambodscha Auslöser für einen zerstörerischen Bürgerkrieg wurde. Die als Rote Khmer bekannte Guerilla-Organisation errang 1975 die Macht über Kambodscha. Unter dem Kommando von Pol Pot zwangen die Roten Khmer die Gesellschaft mit brutaler Gewalt in den Agrarsozialismus. Bis Januar 1979 starben etwa 1,5 bis 2 Millionen Menschen. Die Menschen verloren ihr Bildungsniveau und alle Errungenschaften des goldenen Zeitalters. Armut, Korruption, Betrug und Ausbeutung gediehen.
Lukas Bernhardt besuchte Kambodscha zum ersten Mal im Jahre 2006. 2007 zog er nach Kambodscha, lernte die Sprache und half überall mit, wo Hilfe benötigt wurde. Im Jahre 2008 bat ihn eine Jugendliche vom Land um Hilfe bei der Suche nach einer sicheren Unterkunft, während sie in der Stadt die Highschool besuchte. Nach langer und erfolgloser Suche öffnete Lukas sein Privathaus und teilte es mit vier Jugendlichen, die einen sicheren Lebensraum brauchten – Lighthouse Battambang war geboren.
Heute gibt es zwar Schulen in den ländlichen Gebieten, aber die Schulen und Lehrkräfte haben einen deutlich niedrigeren Standard als die Schulen in der Stadt. Deshalb versuchen Schüler/innen ab der neunten Klasse aus dem ländlichen Gebiet in die Stadt zu ziehen, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Regierung bemüht sich, die Qualität der Schulen in Kambodscha zu verbessern, was in den städtischen Gebieten teilweise gelingt, wobei der Grossteil der Bevölkerung auf dem Land benachteiligt wird.
Unter dem Dach von Lighthouse Cambodia werden drei Projekte geführt: Lighthouse Battambang, Lighthouse Pursat und Lighthouse Kamping Puoy. Alle drei Projekte sind wiederum in Tätgikeitsbereiche (vor Ort «Programme» genannt) unterteilt.
Kambodscha
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Häufig gestellte Fragen
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Wie kann ich mich in der Schweiz engagieren, abgesehen vom Spenden?
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Warum schickt SAM global europäische Fachleute in die Einsatzländer? Ist das überhaupt noch zeitgemäss?
SAM global sieht in der Nähe ihrer Mitarbeitenden zur lokalen Bevölkerung eine grosse Stärke. Dies ist eine Lebens- und Arbeitsweise, welche von der lokalen Bevölkerung sehr geschätzt wird und ein vertieftes gegenseitiges Lernen ermöglicht. Dieses Lernen erstreckt sich auf alle Lebensbereiche. So teilt man neben Fachwissen und Know-how auch den Alltag und den Glauben miteinander.
Auch für Unité, den Schweizerischen Verband für personelle Entwicklungszusammenarbeit, bleiben Personaleinsätze zeitgemäss und ein Mehrwert: «Die durch Austausch und Transfer geprägten Einsätze in der Personellen EZA beinhalten eine menschliche (interpersonelle) Dimension. Wichtig dabei sind der Basisbezug (Mikro- und Meso-Niveau) sowohl in der Arbeit wie im täglichen Leben, das exemplarische, emanzipatorisch-partizipative Lernen sowie ein effizienter und wirksamer Mitteleinsatz.»
Kann ich vor Ort erleben, was mit meinen Spenden passiert?
Ja, ein Besuch vor Ort ist teilweise möglich. Immer wieder finden in den Ländern Projektreisen statt, auf die wir dich gerne mitnehmen. Falls du individuell reisen möchtest, lässt sich auch das häufig organisieren. Melde dich bei uns!
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