
Primar- und Sekundarschule
N'DjaménaPrimar- und Sekundarschule
Die Schule Moustakhbal wa Radja’ («Zukunft und Hoffnung») bietet seit 2014 Kindern in N’Djamena eine qualitativ hochwertige und praxisnahe Schulbildung. Neben fachlichem Wissen fördert sie Selbstständigkeit, Kreativität und soziale Kompetenzen; seit 2023 wird die Schule schrittweise um eine Sekundarstufe mit handwerklicher Ausbildung erweitert, um die Zukunftschancen der Jugendlichen weiter zu verbessern.
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Primar- und Sekundarschule
AUSGANGSLAGE
Rund zwei Drittel der tschadischen Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, und die Analphabetenrate ist sehr hoch. Der Zugang zu qualitativ guter Grundbildung ist insbesondere in ländlichen Gebieten stark eingeschränkt. Das Quarier AmSénéna am Stadtrand von N’Djamena hat in den letzten Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum erlebt, verfügt jedoch nur über begrenzte Bildungsangebote. Die staatlichen Schulen sind überfüllt, die Unterrichtsqualität ist niedrig, und nur wenige Schülerinnen und Schüler schliessen ihre Schullaufbahn erfolgreich ab.
Primar- und Sekundarschuleprojektbeschrieb*
2014 wurde in Zusammenarbeit mit der Partnerkirche EET in N'Djaména eine Grundschule eröffnet - Moustakhbal wa Radja’ (MwR). Übersetzt heisst dies: Zukunft und Hoffnung. Seit 2019 wird der ganze Primaschulzyklus angeboten und 280 Kinder erhalten eine solide, praktische und ihrem Umfeld angepasste Schulbildung. Neben der Vermittlung des Schulstoffes werden Fähigkeiten wie Selbständigkeit, Initiative, Kreativität, Ausdauer und eigenständiges Denken gefördert. Zudem werden zentrale Lebensthemen wie Hygiene, Missbrauch, Gewalt und Gesundheit angesprochen. Damit wachsen die Kinder zu verantwortungsbewussten jungen Frauen und Männern heran. Seit 2023 wird die Schule in mehreren Phasen um eine Sekundarstufe erweitert. Diese umfasst auch die Einführung von handwerklichem Unterricht, ein Fach, welchem im Tschad bisher kaum Bedeutung zugemessen wurde.
*Projekt von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA mitfinanziert.
*Teilprojekte in den Bereichen Grundbildung, Medizinische Arbeit sowie Verbesserung der Lebensgrundlagen sind von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA mitfinanziert.
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Häufig gestellte Fragen
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Warum schickt SAM global europäische Fachleute in die Einsatzländer? Ist das überhaupt noch zeitgemäss?
SAM global sieht in der Nähe ihrer Mitarbeitenden zur lokalen Bevölkerung eine grosse Stärke. Dies ist eine Lebens- und Arbeitsweise, welche von der lokalen Bevölkerung sehr geschätzt wird und ein vertieftes gegenseitiges Lernen ermöglicht. Dieses Lernen erstreckt sich auf alle Lebensbereiche. So teilt man neben Fachwissen und Know-how auch den Alltag und den Glauben miteinander.
Auch für Unité, den Schweizerischen Verband für personelle Entwicklungszusammenarbeit, bleiben Personaleinsätze zeitgemäss und ein Mehrwert: «Die durch Austausch und Transfer geprägten Einsätze in der Personellen EZA beinhalten eine menschliche (interpersonelle) Dimension. Wichtig dabei sind der Basisbezug (Mikro- und Meso-Niveau) sowohl in der Arbeit wie im täglichen Leben, das exemplarische, emanzipatorisch-partizipative Lernen sowie ein effizienter und wirksamer Mitteleinsatz.»
Kann ich vor Ort erleben, was mit meinen Spenden passiert?
Ja, ein Besuch vor Ort ist teilweise möglich. Immer wieder finden in den Ländern Projektreisen statt, auf die wir dich gerne mitnehmen. Falls du individuell reisen möchtest, lässt sich auch das häufig organisieren. Melde dich bei uns!
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