Theologie und Handwerk
KissidougouTheologie und Handwerk
Wir bilden Pastorenpaare ganzheitlich aus – in kontextualisierter Theologie, medizinischem Grundwissen, einem Handwerk und nachhaltiger Landwirtschaft –, damit sie ihren Dienst tun und zugleich ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können.
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Theologie und Handwerk
AUSGANGSLAGE
Pastorenfamilien in Guinea dienen meist in abgelegenen Dörfern und kämpfen nach ihrer Ausbildung oft ums wirtschaftliche Überleben.
Theologie und Handwerkprojektbeschrieb*
Wir investieren in die kontextualisierte Ausbildung von Pastoren und Pastorenfrauen. Diese sind Multiplikatoren, da sie anschliessend eine wichtige Funktion in einem Dorf / Quartier spielen werden. Diese Ausbildung ist ganzheitlich und hat verschiedene Aspekte: Kontextualisierte Theologie: Lernen, die Bibel so zu verstehen, dass nicht einfach westliche Konzepte rezitiert werden, sondern sie im afrikanischen Kontext verstanden und zum Segen wird. Medizinische Schulung: Die Pastorenehepaare dienen meistens in abgelegenen Dörfern. Eine Pflegefachfrau HF unterrichtet im Bereich Gesundheitsprävention, Nutzung von natürlichen Heilpflanzen, Herstellung von Salben, z.B. für Wundbehandlung (insbesondere bei Verbrennungen). Handwerkerausbildung: Viele kämpfen nach der Ausbildung als Pastorenfamilien ums Überleben. Darum können die Pastoren (und/oder ihre Frauen) auch die Grundbegriffe eines Handwerks erlernen: Motorradmechaniker, Solartechniker, Schreiner, Schneider. Recherchen zeigten, dass ihnen dies hilft, durch einen Zusatzverdienst dank ihrem Know-how besser über die Runden zu kommen. Ausbildung im Bereich Landwirtschaft: Die Pastorenfamilien müssen zum Überleben auch eigene Felder haben. Sie werden ausgebildet, wie sie diese nachhaltig und produktiv bestellen können und wie sinnvolle Kleintierhaltung möglich ist. Neben dem Institut Biblique hat es ein dazugehöriges riesiges Reisfeld. Hier gibt es Anschauungsunterricht, wie z.B. mit Düngung die Erträge gesteigert werden können.
*Projekt von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA mitfinanziert.
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Wir haben aber bestimmt einen spannenden Einsatzort für dich!
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Warum schickt SAM global europäische Fachleute in die Einsatzländer? Ist das überhaupt noch zeitgemäss?
SAM global sieht in der Nähe ihrer Mitarbeitenden zur lokalen Bevölkerung eine grosse Stärke. Dies ist eine Lebens- und Arbeitsweise, welche von der lokalen Bevölkerung sehr geschätzt wird und ein vertieftes gegenseitiges Lernen ermöglicht. Dieses Lernen erstreckt sich auf alle Lebensbereiche. So teilt man neben Fachwissen und Know-how auch den Alltag und den Glauben miteinander.
Auch für Unité, den Schweizerischen Verband für personelle Entwicklungszusammenarbeit, bleiben Personaleinsätze zeitgemäss und ein Mehrwert: «Die durch Austausch und Transfer geprägten Einsätze in der Personellen EZA beinhalten eine menschliche (interpersonelle) Dimension. Wichtig dabei sind der Basisbezug (Mikro- und Meso-Niveau) sowohl in der Arbeit wie im täglichen Leben, das exemplarische, emanzipatorisch-partizipative Lernen sowie ein effizienter und wirksamer Mitteleinsatz.»
Kann ich vor Ort erleben, was mit meinen Spenden passiert?
Ja, ein Besuch vor Ort ist teilweise möglich. Immer wieder finden in den Ländern Projektreisen statt, auf die wir dich gerne mitnehmen. Falls du individuell reisen möchtest, lässt sich auch das häufig organisieren. Melde dich bei uns!
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