
Regionalspital


Regionalspital
AUSGANGSLAGE
Das Projekt ProESPOIR ist seit 1981 im Kampf gegen Lepra und Tuberkulose in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium in der Waldregion engagiert, einem Gebiet so gross wie die Schweiz. Der Kampf gegen Lepra war erfolgreich und heute gibt es nur noch selten neue Fälle (jedoch immer noch viele Patienten, mit Folgen der Lepra-Erkrankung). Dafür ist HIV/AIDS und damit auch TB (Tuberkulose) eine grosse Herausforderung.
Regionalspitalprojektbeschrieb*
Ende Jahr 2018 wurde die Verantwortung für unser Spital an die lokalen Leiter feierlich übergeben und alle Einsatzleistenden aus der Schweiz sind nach und und nach in die Schweiz zurückgekehrt. Der Projektleiter, Dr. med. David Leuenberger, begleitet das Spital, das zu einem Partner wurde, nun weiterhin in einem Teilzeitpensum.
Das CHRS engagiert sich in folgenden Bereichen:
- Das Spital CHRS (Centre Hospitalier RégionalSpécialisé) ist auf die Behandlung von Tuberkulose, HIV/AIDS, chronische Hepatitis B und Lepra spezialisiert und gilt für diese Krankheiten auch als offizielles Referenzspital der Region.
- Auch auf langwierige Gesundheitsprobleme wie Diabetes oder Epilepsie ist das CHRS spezialisiert.
- Darüber hinaus werden Operationen (vor allem im Bereich Wunddebridements, dem medizinische Vorgehen zur Entfernung von infiziertem, geschädigtem oder abgestorbenem Gewebe) durchgeführt.
- Das CHRS verfügt über ein digitales Röntgengerät (2023 installiert), eine Ultraschalldiagnostik (seit 2017) und ein Gerät zur Bestimmung der Lebersteifigkeit (seit 2021). Das Labor wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und ist nun auch mit Labor-Automaten und molekularbiologischen Tests (z.B. GeneXpert) ausgerüstet.
- Das CHRS ist auch spezialisiert auf körperliche Behinderungen. So gibt es eine orthopädische Werkstatt, in der z.B. Prothesen angefertigt werden können. Für Paraplegiker/innen ist eine begrenzte Anzahl Rollstühle vorhanden. Auch die für die Patienten und Patientinnen benötigte Physiotherapie – eine Rarität in Guinea – ist vorhanden.
- Daneben gibt es eine offene Sprechstunden für alle Patienten, die rege genutzt wird, da das CHRS einen guten Ruf hat. Seit 2020 werden die meisten Patientendaten elektronisch erfasst und verarbeitet.
Die Patienten und Patientinnen erhalten im CHRS die notwendige Behandlung sowie ganzheitliche (körperliche, geistliche und soziale) Betreuung und Begleitung. Das medizinische Angebot wird stetig erweitert und die Qualität der Behandlung durch gezielte Investitionen in die Infrastruktur und die Ausbildung der Mitarbeitenden gesteigert.
*Projekt von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA mitfinanziert.
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Wir haben aber bestimmt einen spannenden Einsatzort für dich!
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News
Häufig gestellte Fragen
Kann ich problemlos in ein fremdes Land einreisen?
Du musst die länderspezifischen Einreisebestimmungen beachten, beispielsweise bezüglich Impfungen, allfälliger Gesundheits-Checks und Aufenthaltsdauer. Diese ändern von Zeit zu Zeit, aufgrund der aktuellen Covid-Situation auch mal sehr kurzfristig. Bei Fragen darfst du dich gerne melden.
Wie kann ich mich in der Schweiz engagieren, abgesehen vom Spenden?
Für SAM global ist es sehr wichtig, dass Menschen für die Arbeit und die Mitarbeitenden beten. Es gibt regionale Gebetsgruppen, denen du dich gerne anschliessen kannst.
- Du organisierst gerne? Warum nicht einen Sponsorenlauf für ein Projekt auf die Beine stellen, einen Bazar organisieren, ein Sponsorenessen aufgleisen, bei einem Adventsmarkt mitmachen oder sich eine sonstige Spendenaktion ausdenken?
- Du hast Menschen in deinem Umfeld, die für eine der offenen Stellen von SAM global in Frage kommen? Mache Werbung für einen Einsatz mit SAM global!
- Warst du mit SAM global im Einsatz oder auf einer Projektreise? Mache einen Foto-Abend und erzähle von deinen Erlebnissen!
- Du möchtest auf strategischer Ebene mitwirken? Werde Teil unserer Projektträgerkreise und Supportgruppen und/oder werde Mitglied bei unserem Verein!
- Du bist in einer Kirchgemeinde aktiv? Mache einen Infoabend zu einem Projekt oder lade unsere Heimataufenthalter für einen Vortrag oder eine Predigt ein! Auch Programme mit Kindern oder Jugendlichen gestalten wir gerne.
- Du bist mehr der praktische Typ? Immer wieder suchen wir Freiwillige, die uns für die Versände ein paar Stunden ihrer Zeit schenken.
- Du kennst Stiftungen, welche ein Engagement im Ausland unterstützen? Hilf uns, Kontakte herzustellen!
Danke, dass du mit uns die Vision teilst, mit Bildung Leben zu verändern!
Warum schickt SAM global europäische Fachleute in die Einsatzländer? Ist das überhaupt noch zeitgemäss?
SAM global sieht in der Nähe ihrer Mitarbeitenden zur lokalen Bevölkerung eine grosse Stärke. Dies ist eine Lebens- und Arbeitsweise, welche von der lokalen Bevölkerung sehr geschätzt wird und ein vertieftes gegenseitiges Lernen ermöglicht. Dieses Lernen erstreckt sich auf alle Lebensbereiche. So teilt man neben Fachwissen und Know-how auch den Alltag und den Glauben miteinander.
Auch für Unité, den Schweizerischen Verband für personelle Entwicklungszusammenarbeit, bleiben Personaleinsätze zeitgemäss und ein Mehrwert: «Die durch Austausch und Transfer geprägten Einsätze in der Personellen EZA beinhalten eine menschliche (interpersonelle) Dimension. Wichtig dabei sind der Basisbezug (Mikro- und Meso-Niveau) sowohl in der Arbeit wie im täglichen Leben, das exemplarische, emanzipatorisch-partizipative Lernen sowie ein effizienter und wirksamer Mitteleinsatz.»
Kann ich vor Ort erleben, was mit meinen Spenden passiert?
Ja, ein Besuch vor Ort ist teilweise möglich. Immer wieder finden in den Ländern Projektreisen statt, auf die wir dich gerne mitnehmen. Falls du individuell reisen möchtest, lässt sich auch das häufig organisieren. Melde dich bei uns!
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