ProSERTÃO

Hoffnung für Brasiliens vergessene Dörfer

Nordosten Brasiliens

ProSERTÃO

Das heisse und trockene Gebiet Sertão beginnt zu blühen: Es entstehen überall reife christliche Gemeinschaften, die biblische Werte leben und ihren Mitmenschen ganzheitlich dienen. Durch die landwirtschaftliche Arbeit gibt es zudem immer mehr fruchtbare Felder und Gebiete, und eine bessere Lebensgrundlage für die Sertanejos.

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ProSERTÃO

AUSGANGSLAGE

Der Sertão ist eine riesige Halbwüste im Nordosten Brasiliens und erstreckt sich über mehrere Bundesstaaten. Ungefähr 14 Millionen Menschen leben in dieser ländlichen Zone, verteilt über kleine Weiler und Dörfer. Das Klima ist ganzjährlich heiss und trocken. Der Sertão wird auch als «Armenhaus Brasiliens» oder «Brasiliens vergessene Dörfer» bezeichnet – ein grosser Teil der Bevölkerung lebt in Armut. Die Schul- und Ausbildungsmöglichkeiten sind ungenügend, Zukunftsperspektive gibt es kaum – Motivations- und Antriebslosigkeit sind die Folge. Zahlreiche Jugendliche und Erwachsene verfallen den Drogen oder dem Alkohol, die Kriminalität nimmt stetig zu. Der trockene Boden gibt kaum etwas her und den Kleinbauern fehlt ihre Lebensgrundlage. Viele der Bewohnerinnen und Bewohner haben nur sehr verzerrt von Gott gehört und kennen ihn nicht als liebenden, persönlichen Vater, sondern nur als fordernden Gott. Oft wird das Christentum zudem mit afrikanischen Naturreligionen vermischt.

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LEBEN VERÄNDERN

B9
ProSERTÃO
,
Brasilien

Stipendien zur Förderung von transkulturellen Mitarbeitenden

CHF 100
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ProSERTÃO

projektbeschrieb

Das Projekt besteht hat vier Schwerpunkte:

Mobilisieren:

Ein derart grosses Gebiet wie der Sertão kann nur verändert werden, wenn verschiedene Kirchen, Gemeinschaften und Organisationen zusammenspannen und Synergien nutzen. Eines der Ziele des Projekts ist es deshalb, diese Zusammenarbeit zu fördern und Menschen zu mobilisieren: Es werden Mitarbeitende und Ressourcen vermittelt, Gemeinden und Organisationen aus ganz Brasilien vernetzt und mobilisiert – dies mit dem Ziel, die Menschen im Sertão ganzheitlich zu unterstützen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei auch der Jugend.

Befähigen:

Um Mitarbeitende der verschiedenen brasilianischen Gemeinden für diese Arbeit und Besuche im Sertão vorzubereiten und auszubilden, bietet ProSERTÃO ein breites Schulungsangebot für Pastoren, Leitende und Kinder- und Jugendmitarbeitende an. Viele dieser Kurse werden auf dem Gelände «Rancho da Lua» durchgeführt, das zum Projekt gehört und sowohl als Kurs- und Kongresszentrum als auch als Lager- und Freizeitgelände dient.

Da die öffentlichen Schulen im Nordosten Brasiliens oft sehr schlecht sind, bietet ProSERTÃO Nachhilfeunterricht für Schülerinnen und Schüler sowie punktuell Weiterbildungen für Lehrpersonen an.

Fördern:

Viele Menschen leben von der Landwirtschaft und von den Erzeugnissen eines sehr kargen Bodens. Die Sertanejos werden geschult, wie sie die Bodenbeschaffenheit verbessern können. Sie lernen alternative Landwirtschaftsmethoden kennen und anwenden, wodurch sie ihre Ernteerträge in den letzten Jahren um bis zu 400% steigern konnten. Daneben werden sie dabei unterstützt, Kleingewerbe aufzubauen und sich so ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen. Das Projekt unterstützt auch kleine Weiler, die über keinen Wasserzugang verfügen,  einen Brunnen zu bohren.

Multiplizieren:

Die kleinen christlichen Gemeinschaften, welche entstehen, werden gefördert und begleitet, sodass sie sich immer weiter multiplizieren. Durch all das sollen die Bewohnerinnen und Bewohnern neue Hoffnung und eine Zukunftsperspektive erhalten.

ProSERTÃO arbeitet im Bereich Mobilisation und Befähigung von jungen Menschen eng mit Movida zusammen. Diverse Jugendevents oder Kongresse werden gemeinsam organisiert und durchgeführt:

https://movida-net.com/de/brasilien/

Ein weiterer Partner von ProSertão ist Palavra da Vida Norte,http://pvnorte.com/, sowie JUVEP https://www.seminariojuvep.com/.

Beide Organisationen bieten ebenfalls eine praxisnahe Ausbildung von Menschen für eine Mitarbeit im kirchlichen oder interkulturellen Bereich an.

Die Projektwebseite des ProSERTÃOs findest du hier: https://www.prosertao.org/

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SAM GLOBAL

UNTERSTÜTZEN und Leben verändern!

Über unsere EINSÄTZE

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich mich in der Schweiz engagieren, abgesehen vom Spenden?

Für SAM global ist es sehr wichtig, dass Menschen für die Arbeit und die Mitarbeitenden beten. Es gibt regionale Gebetsgruppen, denen du dich gerne anschliessen kannst.

  • Du organisierst gerne? Warum nicht einen Sponsorenlauf für ein Projekt auf die Beine stellen, einen Bazar organisieren, ein Sponsorenessen aufgleisen, bei einem Adventsmarkt mitmachen oder sich eine sonstige Spendenaktion ausdenken?
  • Du hast Menschen in deinem Umfeld, die für eine der offenen Stellen von SAM global in Frage kommen? Mache Werbung für einen Einsatz mit SAM global!
  • Warst du mit SAM global im Einsatz oder auf einer Projektreise? Mache einen Foto-Abend und erzähle von deinen Erlebnissen!
  • Du möchtest auf strategischer Ebene mitwirken? Werde Teil unserer Projektträgerkreise und Supportgruppen und/oder werde Mitglied bei unserem Verein!
  • Du bist in einer Kirchgemeinde aktiv? Mache einen Infoabend zu einem Projekt oder lade unsere Heimataufenthalter für einen Vortrag oder  eine Predigt ein! Auch Programme mit Kindern oder Jugendlichen gestalten wir gerne.
  • Du bist mehr der praktische Typ? Immer wieder suchen wir Freiwillige, die uns für die Versände ein paar Stunden ihrer Zeit schenken.
  • Du kennst Stiftungen, welche ein Engagement im Ausland unterstützen? Hilf uns, Kontakte herzustellen!

Danke, dass du mit uns die Vision teilst, mit Bildung Leben zu verändern!

Warum schickt SAM global europäische Fachleute in die Einsatzländer? Ist das überhaupt noch zeitgemäss?

SAM global sieht in der Nähe ihrer Mitarbeitenden zur lokalen Bevölkerung eine grosse Stärke. Dies ist eine Lebens- und Arbeitsweise, welche von der lokalen Bevölkerung sehr geschätzt wird und ein vertieftes gegenseitiges Lernen ermöglicht. Dieses Lernen erstreckt sich auf alle Lebensbereiche. So teilt man neben Fachwissen und Know-how auch den Alltag und den Glauben miteinander.
Auch für Unité, den Schweizerischen Verband für personelle Entwicklungszusammenarbeit, bleiben Personaleinsätze zeitgemäss und ein Mehrwert: «Die durch Austausch und Transfer geprägten Einsätze in der Personellen EZA beinhalten eine menschliche (interpersonelle) Dimension. Wichtig dabei sind der Basisbezug (Mikro- und Meso-Niveau) sowohl in der Arbeit wie im täglichen Leben, das exemplarische, emanzipatorisch-partizipative Lernen sowie ein effizienter und wirksamer Mitteleinsatz.»

Kann ich vor Ort erleben, was mit meinen Spenden passiert?

Ja, ein Besuch vor Ort ist teilweise möglich. Immer wieder finden in den Ländern Projektreisen statt, auf die wir dich gerne mitnehmen. Falls du individuell reisen möchtest, lässt sich auch das häufig organisieren. Melde dich bei uns!

Welche Voraussetzungen braucht es für einen Einsatz?

Das ist abhängig von der Dauer, dem Einsatzland und der konkreten Aufgabe. Für einen Kurzeinsatz beispielsweise muss man mindestens 18 Jahre alt sein, ein abgeschlossenes Studium, Matura oder Berufsausbildung haben und bereit sein, die Landessprache zu lernen. Für einen Langzeiteinsatz sind je nach Aufgabe ein bestimmtes Ausbildungsniveau und/oder eine theologische Ausbildung sowie je nach Stelle weitere Kompetenzen benötigt.

Bei allen Einsätzen ist es wichtig, bereit zu sein, sich im Team einzuordnen, anderen Kulturen mit Offenheit und Respekt zu begegnen, die Regeln vor Ort einzuhalten und unter einfachen Bedingungen zu leben. Zudem gehören der Aufbau eines Trägerkreises (oder die Selbstfinanzierung bei Einsätzen bis zu sechs Monaten) und die Identifikation mit den christlichen Werten von SAM global zu den Voraussetzungen. Mehr Informationen findest du auf den jeweiligen Stelleninseraten.

Bei Fragen kannst du dich gerne jederzeit bei uns melden: engagement@sam-global.org

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