Grosser Baobab

Burkina Faso

Afrika

Einsatzland
Burkina Faso

Die Lage in Burkina Faso ist angespannt und heikel. Seit 2016 breiten sich jihadistische Gruppierungen, die aus Mali und Niger kamen, im Land aus. Rund zwei Millionen Menschen wurden vertrieben, viele Entwicklungsorganisationen haben das Land verlassen. Wir bleiben an der Seite der Menschen vor Ort, wo dies möglich ist.

Jetzt spendenJetzt mitarbeiten
Landkarte Burkina Faso mit Einsatzgebiete von SAM global

Burkina Faso

… im Vergleich mit der Schweiz

7.00

×

so gross wie die Schweiz

24.0

Schweiz:
9.1
Einwohnerzahl in Millionen

186

.

Schweiz:
2
.
Rang im Human Development Index (von 193 Ländern)

88

Schweiz:
227
Bevölkerungsdichte in Einwohner pro km2

1126

Schweiz:
115620
Bruttoinlandprodukt pro Kopf in $ / Jahr

SAm Globals
Unterstützung

In Zusammenarbeit mit der EE/SIM wurde 2004 im Osten des Landes das evangelische Zentrum für transkulturelle Arbeit (CEFM) gestartet. Hier werden in einer zweijährigen Ausbildung meist junge Pastorenpaare für einen transkulturellen Einsatz ausgebildet. Dazu gehört auch eine praktische Ausbildung, damit die Familien künftig einen Teil ihres Lebensunterhaltes selber erwirtschaften können. SAM global stellt dazu ebenfalls einen Fonds zur Anschubfinanzierung von kleinen Wirtschaftsaktivitäten zur Verfügung.

Unsere

Hauptprojekte

ProAGRO Burkina Faso

Mit Landwirtschaft Lebensgrundlagen verbessern

ProBAAGI

Grenzen überwinden – Versöhnung wagen
kaputte Mauer
Unsere Vision: 
Mit Bildung Leben verändern!

Über das Land
Burkina Faso

Situation im Land

Im «Land der aufrichtigen Menschen» hat sich seit 2016 vieles zum Schlechten verändert. 2022 kam es zu zwei Militärputschen. Seither regiert eine Militärregierung unter Hauptmann Ibrahim Traoré, die ihre Übergangszeit bis 2029 verlängert hat. Anfang 2025 ist Burkina Faso zusammen mit Mali und Niger aus der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS ausgetreten; die drei Länder haben sich zur «Allianz der Sahelstaaten» zusammengeschlossen. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät von Reisen nach Burkina Faso ab. Regierung und Armee haben die Sicherheitslage nicht im Griff.

Im Norden des Landes gibt es grosse Goldvorkommen. Diese werden teils unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen abgebaut. Der kostbare Rohstoff gelangt in grossen Mengen über Nachbarstaaten in die Golfregion und wird so reingewaschen. Die Korruption trägt dazu bei, dass die Bevölkerung kaum etwas von diesen Bodenschätzen profitieren kann.

Die grösste Herausforderung

Terroristische islamistische Gruppierungen kontrollieren grosse Teile des Landes. Rund zwei Millionen Menschen wurden aus ihren Dörfern vertrieben und mussten in den Städten Zuflucht suchen. Tausende Schulen sind geschlossen, Hunderttausende Kinder können keinen geregelten Unterricht besuchen. Die Sicherheitskräfte unterliegen den Terroristen regelmässig und verzeichnen immer wieder Verluste. Den meisten Nachbarländern geht es nicht viel besser. Hilfe von dort kann kaum erwartet werden.

Glaube und Religion

Die christlichen Gemeinden in Burkina Faso sind noch relativ jung und haben sich vor allem im animistisch geprägten Süden ausgebreitet – und die animistisch-traditionellen Bräuche werden häufig auch von Christen nach wie vor praktiziert und mit dem Christentum vermischt.
Die grösste Religionsgruppe in Burkina sind Muslime, viele von ihnen gehören dem Volk der Peul an. Grosse kulturelle und religiöse Unterschiede erschweren  die Annäherung  der Christen an die Peul und andere muslimische Volksgruppen.

Offene Stellen
Wir suchen...

Momentan sind hier keine Stellen ausgeschrieben.
Wir haben aber bestimmt einen spannenden Einsatzort für dich!
Momentan sind hier keine Stellen ausgeschrieben.
Wir haben aber bestimmt einen spannenden Einsatzort für dich!
Weitere Einsätze