Hütte am Ufer des Amazonas

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Hoffnung für die Flussuferbewohner/innen des Amazonas

Im Grossraum Manaus, in abgelegenen Amazonasregionen
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Die Flussuferbewohner/innen des Amazonas werden befähigt, verantwortungsvoll zu leben und eine gute Lebensgrundlage für die Zukunft zu schaffen, welche neue Perspektiven eröffnet. Dabei ist es uns ein Anliegen, dass die Menschen Gottes Liebe praktisch erfahren.

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Brasilien

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AUSGANGSLAGE

Schätzungsweise 75'000 Flussgemeinschaften mit durchschnittlich 100 Personen leben im immensen Regenwaldgebiet des Amazonas. Verteilt über unzählige Flüsse und Flussarme leben die meisten isoliert und sehr einfach. Unsereins hat womöglich eine romantisch-abenteuerliche Sicht des Lebens im unglaublich schönen Amazonas. Bei näherem Hinsehen merkt man aber schnell, dass es oft ums Überleben geht und man heute nicht weiss, was man morgen essen wird. Medizinische Versorgung und Schulbildung sind ungenügend. Auch gibt es kaum Erwerbsmöglichkeiten und die Flussbewohner/innen sind Selbstversorger. Die Distanzen zu grösseren Ortschaften sind immens und eine Fahrt dorthin aufwändig und teuer. Leider haben auch viele Ehe-, Familien- und Beziehungsprobleme. Alkohol und Drogenabhängigkeit sind weit verbreitet, auch sexueller Missbrauch und häusliche Gewalt, was aber nicht thematisiert oder sogar mit Mythen überdeckt wird. Für diese Menschen sind Beratung, Seelsorge oder gar professionelle Hilfe ausser Reichweite. Sie bleiben und fühlen sich allein und isoliert mit ihren geistlichen und psychischen Nöten.

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projektbeschrieb

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Mit ihren Projekten will die Organisation SEARA möglichst Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie bietet Lösungsvorschläge für die geistliche, seelsorgerliche und psychologische Betreuung, Förderung der lokalen kirchlichen Initiativen und Programme, logistische Unterstützung sowie medizinische Hilfe.

SEARA ist an «Wort des Lebens – Nord» angegliedert, eine Organisation, die seit 2004 im Bundesstaat Amazonas arbeitet und unter anderem medizinische Hilfe organisiert in Form von Teams, welche in entlegene Regionen gebracht werden.

SEARA möchte ihre Ziele hauptsächlich auf drei Arten erreichen:

Jugend- und Kindercamps

Es werden Jugend- und Kindercamps veranstaltet, Musikunterricht angeboten und die Boote der Organisation fahren das ganze Jahr über auf den Flüssen und Nebenflüssen, um den lokalen Bewohnern den Zugang zur christlichen Botschaft zu ermöglichen und die lokalen Kirchen zu unterstützen. Oft wird SEARA auch darum gebeten, dass sich Mitarbeitende in der Kommunität niederlassen für eine bessere und intensivere Betreuung.

Begleitung und Schulung

Mit Interessierten beginnen die Mitarbeitenden einen intensiveren Prozess der Begleitung und Schulung. Sie knüpfen Kontakt mit der Gemeinschaft und den Familien, die ausserhalb der Siedlung auf ihren Feldern leben. Sie involvieren die lokalen Leitenden und offerieren Unterricht in den öffentlichen Schulen.

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Häufig gestellte Fragen

Kann ich problemlos in ein fremdes Land einreisen?

Du musst die länderspezifischen Einreisebestimmungen beachten, beispielsweise bezüglich Impfungen, allfälliger Gesundheits-Checks und Aufenthaltsdauer. Diese ändern von Zeit zu Zeit, aufgrund der aktuellen Covid-Situation auch mal sehr kurzfristig. Bei Fragen darfst du dich gerne melden.

Wie kann ich mich in der Schweiz engagieren, abgesehen vom Spenden?

Für SAM global ist es sehr wichtig, dass Menschen für die Arbeit und die Mitarbeitenden beten. Es gibt regionale Gebetsgruppen, denen du dich gerne anschliessen kannst.

  • Du organisierst gerne? Warum nicht einen Sponsorenlauf für ein Projekt auf die Beine stellen, einen Bazar organisieren, ein Sponsorenessen aufgleisen, bei einem Adventsmarkt mitmachen oder sich eine sonstige Spendenaktion ausdenken?
  • Du hast Menschen in deinem Umfeld, die für eine der offenen Stellen von SAM global in Frage kommen? Mache Werbung für einen Einsatz mit SAM global!
  • Warst du mit SAM global im Einsatz oder auf einer Projektreise? Mache einen Foto-Abend und erzähle von deinen Erlebnissen!
  • Du möchtest auf strategischer Ebene mitwirken? Werde Teil unserer Projektträgerkreise und Supportgruppen und/oder werde Mitglied bei unserem Verein!
  • Du bist in einer Kirchgemeinde aktiv? Mache einen Infoabend zu einem Projekt oder lade unsere Heimataufenthalter für einen Vortrag oder  eine Predigt ein! Auch Programme mit Kindern oder Jugendlichen gestalten wir gerne.
  • Du bist mehr der praktische Typ? Immer wieder suchen wir Freiwillige, die uns für die Versände ein paar Stunden ihrer Zeit schenken.
  • Du kennst Stiftungen, welche ein Engagement im Ausland unterstützen? Hilf uns, Kontakte herzustellen!

Danke, dass du mit uns die Vision teilst, mit Bildung Leben zu verändern!

Warum schickt SAM global europäische Fachleute in die Einsatzländer? Ist das überhaupt noch zeitgemäss?

SAM global sieht in der Nähe ihrer Mitarbeitenden zur lokalen Bevölkerung eine grosse Stärke. Dies ist eine Lebens- und Arbeitsweise, welche von der lokalen Bevölkerung sehr geschätzt wird und ein vertieftes gegenseitiges Lernen ermöglicht. Dieses Lernen erstreckt sich auf alle Lebensbereiche. So teilt man neben Fachwissen und Know-how auch den Alltag und den Glauben miteinander.
Auch für Unité, den Schweizerischen Verband für personelle Entwicklungszusammenarbeit, bleiben Personaleinsätze zeitgemäss und ein Mehrwert: «Die durch Austausch und Transfer geprägten Einsätze in der Personellen EZA beinhalten eine menschliche (interpersonelle) Dimension. Wichtig dabei sind der Basisbezug (Mikro- und Meso-Niveau) sowohl in der Arbeit wie im täglichen Leben, das exemplarische, emanzipatorisch-partizipative Lernen sowie ein effizienter und wirksamer Mitteleinsatz.»

Kann ich vor Ort erleben, was mit meinen Spenden passiert?

Ja, ein Besuch vor Ort ist teilweise möglich. Immer wieder finden in den Ländern Projektreisen statt, auf die wir dich gerne mitnehmen. Falls du individuell reisen möchtest, lässt sich auch das häufig organisieren. Melde dich bei uns!

Welche Voraussetzungen braucht es für einen Einsatz?

Das ist abhängig von der Dauer, dem Einsatzland und der konkreten Aufgabe. Für einen Kurzeinsatz beispielsweise muss man mindestens 18 Jahre alt sein, ein abgeschlossenes Studium, Matura oder Berufsausbildung haben und bereit sein, die Landessprache zu lernen. Für einen Langzeiteinsatz sind je nach Aufgabe ein bestimmtes Ausbildungsniveau und/oder eine theologische Ausbildung sowie je nach Stelle weitere Kompetenzen benötigt.

Bei allen Einsätzen ist es wichtig, bereit zu sein, sich im Team einzuordnen, anderen Kulturen mit Offenheit und Respekt zu begegnen, die Regeln vor Ort einzuhalten und unter einfachen Bedingungen zu leben. Zudem gehören der Aufbau eines Trägerkreises (oder die Selbstfinanzierung bei Einsätzen bis zu sechs Monaten) und die Identifikation mit den christlichen Werten von SAM global zu den Voraussetzungen. Mehr Informationen findest du auf den jeweiligen Stelleninseraten.

Bei Fragen kannst du dich gerne jederzeit bei uns melden: engagement@sam-global.org

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