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Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka

இலங்கை ஜனநாயக சமத்துவ குடியரசு

 
  • Fläche: 65 610 km² – 1.6 x so gross wie die Schweiz

  • Bevölkerung: 22.1 Millionen

  • Sprache: Sinhala und Tamil

  • Regierungssystem: Präsidialsystem

  • Religionsgruppen: 70.2 % Buddhisten, 12.6 % Hindus, 9.7 % Muslime und 7.4 % Christen

  • Grundnahrungsmittel: Reis und Linsen, «Roti» (aus Mehl und Kokosraspeln hergestellte Fladenbrote), «Papadam» (Linsenmehl-Chips)

Besonderheiten

Acht Weltkulturerbestätten stehen in Sri Lanka – und diese werden immer häufiger besucht: Das Land wurde in den letzten Jahren zu einem beliebten Touristenziel. Kulinarisch bekannt sind vor allem Tee, Kaffee und Gewürze.
Eine Besonderheit in Sri Lanka ist, dass fast überall mit der rechten Hand gegessen wird: Die Einheimischen sind überzeugt, dass ihr Essen so einen besseren Geschmack entfaltet. Irritiert ist man in Sri Lanka zu Beginn auch, wenn ein Gesprächspartner bei Fragen häufig den Kopf schüttelt – Kopfschütteln bedeutet dort «Ja».

 

Situation im Land

Lange galt Sri Lanka als fortschrittliches Land, bis 1983 ein Bürgerkrieg zwischen den beiden grössten Volksgruppen, den Singhalesen und den Tamilen, ausbrach. Über 25 Jahre lang wütete der brutale und blutige Krieg, dessen Folgen bis heute spürbar sind. Das Land ist in seiner Entwicklung weit zurückgefallen, vielerorts herrscht Armut, wirtschaftlich gab es lange Zeit kaum Fortschritte, die Arbeitslosigkeit ist hoch.

Im politischen Bereich besteht derzeit aber Hoffnung auf Veränderung: Völlig überraschend wurde 2015 ein neuer Präsident aus der Opposition gewählt. Er ist bemüht, dringend notwendige Reformen voranzubringen – und erste positive Veränderungen sind bereits sichtbar.

Die grössten Probleme:

Arbeitslosigkeit und Armut

Besonders junge Menschen sind stark von Arbeitslosigkeit betroffen. Fast 50 % aller jungen Erwachsenen haben keinen Job und somit auch keine Perspektive. Leider haben sie sich weitgehend daran gewöhnt, dass sie von Verwandten, die während des Bürgerkriegs ins Ausland geflüchtet sind, finanziell unterstützt werden. Nur mit guten und ganzheitlichen Ausbildungsprogrammen kann diese Perspektivlosigkeit und weitverbreitete Passivität überwunden werden.

Glaube und Religion

Während dem Bürgerkrieg standen nicht-buddhistische Religionsgemeinschaften unter Beschuss. Vor allem Christen wurden verfolgt und diskriminiert, was viele von ihnen in die Armut trieb. Mit dem Regierungswechsel 2015 hat sich auch die Lage für Christen stark verbessert. Sie geniessen heute wieder wesentlich mehr Rechte.

SAM global in Sri Lanka

1993 entschied sich SAM global, die Christen und Gemeinden in Sri Lanka trotz des damals andauernden Krieges mit theologischer Bildung zu unterstützen. Heute zeigen die christlichen Gemeinden ein erfreuliches Wachstum und das Bedürfnis nach gut ausgebildeten Pastoren und Mitarbeitenden ist gross. Zurzeit arbeitet SAM global mit fünf theologischen Ausbildungsstätten zusammen. An diesen Schulen studieren Tamilen und Singhalesen gemeinsam, wodurch Vorurteile zwischen den beiden teilweise immer noch verfeindeten Volksgruppen abgebaut werden und Freundschaften entstehen können.
Um die Schulen baulich zu erweitern, hat SAM global mehrere Baucamps mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Schweiz durchgeführt. Daraus wuchs der Wunsch, jungen Sri Lankern eine fundierte duale Ausbildung als Baufachleute anbieten zu können, um ihnen eine solide Erwerbsmöglichkeit zu eröffnen und auch die Bauqualität im Land zu verbessern. 2011 wurde deshalb das College for Construction Skills (CCS) im Nordosten der Insel aufgebaut, wo seither Lehrlinge ausgebildet werden.

Ein besonderer Einsatz für Sri Lanka war zudem im Dezember 2004 notwendig: Der Inselstaat war vom verheerenden Tsunami betroffen. SAM global konnte dank Spenden rund CHF 500 000 in den Wiederaufbau investieren.

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