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ProVIDA
Kindern und Jugendlichen eine Zukunft schenken

Vision

Benachteiligten Kindern und Jugendlichen in der Grossstadt Belém Schutz, Hoffnung und eine neue Lebensperspektive geben – sodass sie aus der Welt von Drogen und Kriminalität ausbrechen können. 

Ort 

Belém, Brasilien

Projektstart 2002

 

Ausgangslage

In Belém, der Stadt an der Mündung des Amazonasflusses, leben rund 1,5 Millionen Menschen. Davon sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche. Viele Familien kommen aus dem Landesinnern nach Belém, in der Hoffnung, in der Stadt Arbeit zu finden. Die meisten von ihnen landen jedoch in Favelas. Belém gehört zu den gefährlichsten Städten weltweit – und in den Favelas sind die Zustände besonders prekär. Viele Kinder driften schon früh in die Kriminalität oder Prostitution ab, kommen mit Drogen in Kontakt, und landen auf der Strasse. Zahlreiche Familien zerbrechen, viele sind von Missbrauch und Gewalt geprägt. Die Kinder haben oft keine Chance auf eine gute Ausbildung oder einen richtigen Job und dadurch keine Perspektive für die Zukunft.

Das Projekt

ProVIDA möchte benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu einem menschenwürdigen Leben verhelfen und sie in die Familie, Kirche und Gesellschaft integrieren. Dafür arbeitet ProVIDA in verschiedenen Teilprojekten:

Prävention

Zusammen mit lokalen Partnergemeinden bietet ProVIDA an verschiedenen Orten das christliche Vorschulprogramm PePe an, das von rund 160 Kindern besucht wird. Es ermöglicht benachteiligten Kindern aus den Slums den Besuch einer Vorschule und schafft damit eine gute Grundlage für den Start in der öffentlichen Schule. Daneben werden den Kindern auch wichtige Werte sowie Grundlegendes über Hygiene weitergegeben.

Ebenfalls in Partnerschaft mit Kirchengemeinden werden sportliche Aktivitäten wie Fussball und Unihockey, Nachhilfeunterricht und Kinderbibelclubs angeboten, um Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu geben, Werte weiterzugeben und sie in verschiedenen Bereichen zu unterstützen, sodass sie nicht auf der Strasse oder in der Kriminalität landen.

Daneben führt das Team ein bis zwei Mal jährlich Ferienlager für Kinder aus den Slums durch, um den Kids  eine Abwechslung zum oft schwierigen Alltag zu geben, sie zu fördern und ihnen zu zeigen, dass sie geliebt und wertvoll sind.

Bei all diesen Angeboten ist es ein zentrales Anliegen, auch Kontakte zu den Familien aufzubauen und zu pflegen. Nur so ist es möglich, die Kinder ganzheitlich zu fördern und die ganze Familie zu unterstützen.

Rund 100 Freiwillige aus Brasilien helfen jedes Jahr mit, damit diese Projekte weitergeführt werden können.

 

Arbeit in Jugendgefängnissen

Das ProVIDA-Team besucht regelmässig verschiedene Jugendgefängnisse, um mit den Jugendlichen Zeit zu verbringen, sie zu begleiten und ihnen zu zeigen, dass jemand für sie da ist. Zudem bietet ProVIDA in den Gefängnissen verschiedene Kurse an. Durch diese Angebote soll eine Einstellungs- und Verhaltensänderung bei den Jugendlichen erreicht werden. Es wird die Grundlage dafür geschaffen, dass sie nach ihrer Entlassung ein eigenständiges und auf biblischen Werten basierendes Leben führen und sich in die Gesellschaft integrieren können.

 

Besuche in staatlichen Kinderheimen

Regelmässig besuchen ProVIDA-Mitarbeitende staatliche Kinderheime in Belém. Dabei erzählen sie den Kindern Geschichten, spielen und basteln mit ihnen oder verbringen einfach Zeit mit ihnen. Für viele Kinder sind diese Nachmittage die Highlights der Woche und sie warten jeweils sehnsüchtig auf das ProVIDA-Team. Sie geniessen es sehr, dass sich bei diesen Besuchen jemand Zeit für sie nimmt und sich um sie kümmern und sie spüren die Liebe und Annahme.

 

Das ProVIDA läuft heute unter brasilianischer Leitung. SAM global unterstützt ProVIDA finanziell und nach Möglichkeit auch mit Mitarbeitenden.

Mehr Informationen

Webseite ProVIDA

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