Mehr anzeigen

ProSALAAM 

Mehr anzeigen

Für ein Leben in Frieden

Vision

Die Lebensumstände der Bevölkerung des «Extrême Nord» (Hoher Norden) sind ganzheitlich und nachhaltig verbessert. Frauen und Männer, die aus dem Extrême Nord fliehen mussten, erhalten Unterstützung. Durch den Einbezug der körperlichen, seelischen, geistlichen und sozialen Bedürfnisse finden sie umfassenden Frieden.

 

Ort 

Region Nord und Extrême Nord, Kamerun
 

Projektstart 1953

Ausgangslage

Die Lage im Norden von Kamerun, Extrême Nord genannt, ist schwierig: Es ist heiss und trocken, alle paar Jahre kommt es zu Dürren. Die Bewohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, aber es ist kaum möglich, etwas anzupflanzen und die Ernten sind spärlich. Nahrungsmittel sind häufig knapp, regelmässig kommt es zu Hungersnöten. Die Bevölkerung ist geografisch und kulturell weit entfernt vom Süden Kameruns, von wo aus das Land regiert wird. Entsprechend gering scheint das Interesse der Regierung an dieser Region – das Bildungs- und Gesundheitswesen ist in einem erbärmlichen Zustand und die dafür benötigte Infrastruktur kaum vorhanden.

Durch die Terroranschläge von Boko Haram wurden viele Dörfer im Extrême Nord zerstört. Zahlreiche Leute sind obdachlos. Tausende verlassen das Gebiet wegen der Terrorgefahr und der grossen Armut und ziehen in südlichere Regionen Kameruns. Auch aus den Nachbarländern fliehen immer mehr Personen dorthin.

Das Projekt 

Das Projekt ProSALAAM («für den Frieden») besteht aus vier Teilprojekten:

Theologische Ausbildung

SAM global unterstützt die einheimische Kirche UEEC bei der Ausbildung von Menschen in den Bereichen Leiterschaft und Nachfolge. Christen sollen einen ganzheitlichen Lebensstil pflegen, der von Nächstenliebe geprägt ist und andere zu einem Leben mit Jesus einlädt. Dafür engagiert sich ProSALAAM an vier theologischen Instituten sowie in der Ausbildung von Mitarbeitenden, die unter Kindern und Jugendlichen arbeiten.

 

Medizinische Arbeit «Oeuvre Médicale»

ProSALAAM unterstützt das Oeuvre Médicale (OM) der Kirche UEEC, welches sieben Gesundheitszentren im Extrême Nord betreibt – die meisten davon in abgelegenen ländlichen Gebieten. Die Zentren bieten qualitativ gute sowie für alle bezahlbare Behandlungen an und zählen zu den besten medizinischen Einrichtungen des Landes. Sie verbinden medizinische Arbeit mit praktischem Christsein.

Jährlich werden in den Zentren insgesamt ca. 80 000 Patienten behandelt, 320 000 Impfungen durchgeführt und tausende von Frauen und Kleinkindern betreut und versorgt. Rund 3500 Kinder kommen in den Gesundheitszentren jedes Jahr zur Welt. Wichtige Elemente der Arbeit sind zudem AIDS-Prävention, Beratung und Begleitung von AIDS-Betroffenen und Behandlung von Tuberkuloseerkrankten. Ein Zentrum ist auf Augenkrankheiten spezialisiert.
Ein weiteres Gesundheitszentrum soll bis 2019 in Tourboro entstehen. Viele Flüchtlinge sind in den letzten Monaten diese Region gezogen, die Gesundheitsversorgung dort ist aber katastrophal.

 

Grund- und Berufsbildung

ProSALAAM betreibt zwei Sekundarschulen mit über 500 Schülerinnen und Schülern, aus denen bereits mehrere Kaderleute Kameruns hervorgegangen sind. Daneben gehört ein Schulungszentrum für Mädchen zum Projekt, wo diese eine praxisnahe Ausbildung in Hauswirtschaft und Gemüseanbau erhalten. Gleichzeitig werden ihnen wichtige Lebenskompetenzen vermittelt.
Durch diese Schulen erhalten junge Leute eine solide, ihrem Umfeld und ihrer Kultur angemessene Ausbildung. Der Unterricht entwickelt und stärkt ihren Intellekt, ihre Motivation und ihr Verantwortungsbewusstsein als Staatsbürgerinnen und Staatsbürger Kameruns.

 

Nothilfe

Mit Nothilfeprojekten wird Menschen auf der Flucht rasch und unkompliziert geholfen: Es werden Grundnahrungsmittel, Chlor zur Wasseraufbereitung und Seife verteilt, um das Überleben zu sichern. Verletzte und Kranke werden medizinisch betreut.
Familien, deren Häuser zerstört wurden, erhalten finanzielle Hilfe, um in eine andere, sichere Region umzusiedeln oder, wo dies möglich ist, ihr Haus wieder aufzubauen.
Regelmässig wird Christen geholfen, die wegen ihres Glaubens von der eigenen Familie verstossen oder gar verfolgt werden.

Seit der Evakuierung aller SAM global-Einsatzleistenden aufgrund der prekären Sicherheitssituation im Jahr 2014 laufen die Projekte vollständig unter der Leitung unserer Partnerorganisation, dem Bund Evangelischer Kirchen in Kamerun (UEEC). Erfahrene SAM global-Mitarbeitende unterstützen die einheimischen Mitarbeitenden durch Kurzeinsätze und Beratung. Weitere Partner von SAM global in Kamerun sind das Gesundheitsministerium und das Ministerium für Sekundarbildung.

Gesundheitszentrum Touboro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen

News von ProSALAAM bestellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr anzeigen
Ehrenkodex_farb_CMYK.png

SAM global

 

SCHWEIZ
Wolfensbergstrasse 47
CH-8400 Winterthur

 

T +41 52 269 04 69

winterthur@sam-global.org

 

PC-Konto: 84-1706-5

IBAN: CH58 0900 0000 8400 1706 5

  • Facebook - White Circle

SAM global

 

SCHWEIZ – ROMANDIE
Impasse de Grangery 1
CH-1673 Ecublens/FR

 

T +41 76 565 81 20

ecublens@sam-global.org

 

PC-Konto: 84-1706-5

IBAN: CH58 0900 0000 8400 1706 5

© 2016 by luis erharter SAM global inhouse design

S I T E M A P

UNSERE ARBEIT    /   LÄNDER UND PROJEKTE    /    EINSÄTZE    /   SPENDEN   /    HELFEN SIE MIT    /    ÜBER UNS    /    NEWS & MEDIA    /     KONTAKT

VISION

WERTE

TEAM

VORSTAND

PARTNER

FINANZEN

FAQ