Updates und Gebetsinfos vom 9.4.

Angola

Einige Patienten mussten wegen des Ausnahmezustandes die Behandlung unterbrechen. Weil Transportmittel fehlen und es viele Polizeikontrollen gibt, ist es schwierig, ins Reha-Zentrum zu gelangen. Andere wiederum sitzen fest, da die Grenzen zwischen den Provinzen abgeriegelt wurden. Sogar das Personal kann nicht problemlos ins Gesundheitszentrum kommen. Gott möge allen Mitarbeitenden täglich Durchhaltevermögen und die nötige Liebe zu den Patienten schenken.


Brasilien

Mãos que Criam – Wir sind sehr froh, dass das Virus noch nicht in die Favelas «gekommen» ist. Trotzdem sind die Armen die Leidtragenden, denn sie können nicht arbeiten und haben dadurch auch kein Einkommen. Einige haben bereits ihre Arbeitsstelle verloren. Letzte Woche konnten wir über 50 Notpakete für Familien organisieren, was den meisten für einige Tage helfen wird, über die Runden zu kommen. Die Regierung hat ebenfalls Hilfe versprochen und wir hoffen, dass die Versprechungen auch eingehalten werden können.


Burkina Faso

Evang. Bildungszentrum für transkulturelle Arbeit CEFM – Am CEFM findet seit rund drei Wochen kein Unterricht in der Klasse statt. Die Studierenden erhalten Aufgaben, die sie im Selbststudium in ihren Häusern erledigen. Die grosse Herausforderung im Land ist, dass durch die Corona-Krise die Gefahr durch die Terrorgruppen nicht mehr im Fokus steht, obwohl diese in vielen Regionen des Landes die grössere Gefahr darstellt als das Virus. Beten wir, dass sich das Virus in Burkina Faso nicht weiter ausbreitet und dass die Sicherheitskrise im Sahel nicht vergessen geht.


Guinea

ProESPOIR – Die Anzahl Covid-19 Fälle in Guinea steigt weiter an, Todesfälle sind bisher noch keine gemeldet. Die Bedrohung durch die Krankheit ist für viele Leute noch nicht wirklich fassbar. Deutlicher sind die Einschränkungen, wie z. B., dass noch immer niemand in die Hauptstadt reisen kann usw. Befürchtet werden ausserdem Engpässe bei importierten Gütern. Danke für Gebete, dass die Versorgungssituation sich nicht verschlechtert, dass z. B. die gesperrten Häfen und Flughäfen für Waren wieder aufgehen.

ActionVIVRE Nord – Wegen des Coronavirus und der politischen Lage, die sich in letzter Zeit sehr zugespitzt hat, entschieden wir uns, Guinea zu verlassen. Wir sind Gott dankbar, dass wir einen der letzten Evakuations-Flüge erreicht haben und er uns auf der ganzen Reise bewahrte. Wir haben unser Umfeld in Guinea auf die Krankheit und deren Übertragung sensibilisiert und hoffen, dass die Menschen sich möglichst gut an die Anweisungen halten, auch wenn sie noch keine Gefahr erkennen können. Es beschäftigt uns sehr, dass besonders in unserer Präfektur die medizinische Versorgung nicht gewährleistet ist. Die Regierung hat zahlreiche Massnahmen ergriffen, damit sich das Covid-19 nicht rasant ausbreitet. Wir beten, dass diese greifen und unsere Präfektur von der Krankheit verschont bleibt.


Sri Lanka

Am Montag durften wir an ca. 50 bedürftige Familien Essenspakete in unserer Umgebung verteilen. Die ganze Aktion kam sehr spontan zustande und wir sind Gott sehr dankbar, dass dies möglich war. Viele Menschen beginnen zunehmend unter den Massnahmen zur Eindämmung des Virus zu leiden. Heute ist unsere Ausgangssperre wieder für ein paar Stunden aufgehoben und wir wollen eine zweite Verteilaktion machen.


Tschad

ProRADJA’ – Wir sind Gott dankbar, dass es nur wenige Corona-Infizierte im Tschad gibt. Alle Gemeinden sind weiterhin im Gebet mobilisiert. Eine der «Nebenwirkungen» dieser Krankheit ist, dass sich die Hausgemeinden vermehren (hier ist es erlaubt, sich mit bis zu 50 Leuten zu treffen). In vielen Familien entstehen Gebetsgruppen, Gottesdienste werden mit den Nachbarn gefeiert. – Die Eltern der Schüler versuchen ihr Bestes, damit ihre Kinder Aufgaben machen können. Hier gibt es kein Internet und viele Eltern können nicht lesen und somit ihren Kindern nicht helfen. Sie sind aber motiviert und wünschen sich, dass ihre Kinder vorwärtskommen.

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