Updates und Gebetsinfos vom 3.4.

Angola

Das Land befindet sich vorerst für vierzehn Tage im Ausnahmezustand, was sicher eine gute Vorsichtsmassnahme ist, die Armut aber verstärkt. Beten wir weiter für Angola und Afrika, damit Gott diese Länder vor einem grösseren Ausbruch des Virus bewahrt.


Brasilien

ProSERTÃO – Gestern hat die Regierung vom Piaui beschlossen, noch bis Ende April Läden, Schulen und vieles mehr geschlossen zu halten. Dadurch sind jegliche Gemeindetreffen, Förderschulen, Lehrerforen und Sitzungen untersagt. Soweit es geht, benutzen wir Internetmöglichkeiten. Für die Schüler ist es schwierig, da es für sie keine Alternativangebote gibt.


Guinea

ProESPOIR – Die Anzahl der bestätigten Covid-19-Fälle in Guinea steigt auf 52. Da aber nur in Conakry getestet werden kann, sind diese Anzahl Fälle auf die Hauptstadt beschränkt. Diese Woche durften keine Personentransporte in die Hauptstadt rein oder raus.

Bei uns ist es soweit ruhig. Die meisten Leute haben verstanden, dass eine Krankheit droht und haben wieder in den «Ebola-Modus» geschaltet: kein Händeschütteln, überall Hände waschen, weniger Besuche und weniger «herumgehen». Leider scheint es so, dass die Leute bereits wieder anfangen, die Gesundheitszentren und Spitäler zu meiden (wie damals in der Ebola-Epidemie). Das würde fürs CHRS einerseits beträchtliche Einbussen bei den Einnahmen bedeuten, andererseits ist es gerade für die Patienten mit chronischen Erkrankungen (wie im CHRS viele behandelt werden) sehr schlecht, wenn sie Kontrollen verpassen oder mit verschlechtertem Gesundheitszustand nicht auftauchen.

Im CHRS sind die Vorbereitungen aus medizinischer und technischer Sicht gut vorangeschritten. Das Spital hat nun einen Zaun und ein grosses Eingangstor erhalten (um das viele «Herumspazieren» auf dem Spitalgelände zu vermindern). Jetzt heisst es warten, ob, wann und was passieren wird. Danke für Gebete um Gesundheit, Kraft, Mut und gute Laune für uns alle.


ActionVIVRE Süd – Unsere Freunde in Guinea brauchen Ihr Gebet. Bienvenu bleibt beim Studiencenter wohnen und ist bereit, falls die Schulen wieder öffnen. Bitte beten Sie für unsere Angestellten. Alpha und Ibrahima von der Handwerkerschule, aber auch für alle Wächter, Haushaltshilfen und andere Mitarbeitende. Sie können ihre Arbeit teilweise weiterführen, sind aber abhängig von uns. Beten Sie, dass sie versorgt sind.

Beten wir für Guinea und den afrikanischen Kontinent! Wir können nicht erahnen, welche Ausmasse die Krise in Afrika nehmen könnte. Die Umstände lassen Schlimmes befürchten.


ProTIM2-2-2 Kissidougou – Als Team haben wir beschlossen, in Kissidougou zu bleiben. Wir möchten der Kirche und unseren Partnern vor Ort helfen, die vor uns liegende Pandemie und ihre sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu bewältigen. Lasst uns beten, dass die Regierung Weisheit hat, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Beten wir für die Pastoren, dass sie ihre Gemeinden gut leiten und Einzelne begleiten können in der Zeit, in der die Gottesdienste verboten sind.

Beten Sie bitte auch für unser Team. Wir sind dankbar für die Einheit, die wir erleben und für die gemeinsame Überzeugung, die wir erhalten haben, dass wir vorerst bleiben möchten. Beten Sie bitte für unsere Gesundheit, da es in Kissidougou nur sehr beschränkt Behandlungsmöglichkeiten hat und es keine Möglichkeit gibt, das Land im Notfall zu verlassen. Unsere Sicherheit liegt in Gott!

Nächste Woche, wenn es die Situation erlaubt, werden die Präfektur-Präsidenten unserer Partnerkirche in Kissidougou zusammenkommen, um gemeinsam über die Strategie der Reaktion auf Covid-19 und deren Folgen nachzudenken. Beten Sie bitte dafür, dass dieses Treffen unter guten hygienischen Bedingungen stattfinden kann. Beten Sie um Schutz der Teilnehmenden auf den An- und Rückreisen sowie für ihr Gesundheit.


Sri Lanka:

Handwerkerschule CCS – Mittlerweile haben wir zwei Wochen Ausgangssperre hinter uns, mit kurzen Unterbrüchen alle paar Tage, sodass wir Lebensmittel einkaufen können. Bitte beten Sie für unsere Jungs, aber auch für unser Team, dass wir trotz der psychisch herausfordernden Situation ein gutes Miteinander erleben, einander mit Liebe und Geduld begegnen und dass der Friede Gottes jeden Tag unsere Herzen neu ausfüllt.

Für drei Lehrlinge gab es bis jetzt leider noch keine Möglichkeit, ans CCS zurückzukehren. Wir hoffen und beten weiter für ein Wunder! Einer von ihnen war noch nie so lange von zu Hause weg und seine Familie macht ihm ziemlich Druck. Er ist mental auf einer Achterbahnfahrt und auf unsere Unterstützung im Gebet angewiesen, damit er diese herausfordernde Situation meistern und auch daran wachsen kann.

Wir sind sehr dankbar, dass auch sie auf ihrer Baustelle weiterhin noch arbeiten können. Diese Arbeit gibt ihnen etwas Abwechslung.


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