Mit Leidenschaft bis ans Ende der Welt

«Noch 5 Minuten bis zum Boarding – wir bitten alle Passagiere, sich ans Gate zu begeben.» Am Samstag fand in der Parkarena in Winterthur unser alljährliches SAMfest statt. Ursprünglich im April auf St. Chrischona geplant, musste das Fest wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Gestaltet wurde der eintägige Anlass als Weltreise. Vom Check-in über die Ansagen an Bord von «Air global» durch die «Maître de cabine» bis hin zum Einsammeln der Kollekte mit den «Duty-free»-Servierwagen – die Gäste konnten sich so richtig vom Reisefieber anstecken lassen. Durch das Schutzkonzept fühlte es sich fast schon wie «Business class» an: zwischen jeder Partei durfte ein Sitz freibleiben: und für genug Beinfreiheit war somit auch gesorgt.


Erster Stopp: Afrika

Nach der Begrüssung durch den «Kapitän» (Leiter) von SAM global, Jürg Pfister, dem man seine übersprudelnde Leidenschaft für Jesus sofort anmerkte, kamen einzelne Auslandmitarbeitende zu Wort.


Doch noch bevor die Referate starteten, wurde das Fest durch Saymon Kuziem und Band musikalisch bereichert und es kam richtig gute Stimmung auf! Die Band setzt sich aus Geschwistern zusammen, die ihre Wurzeln in Angola haben, einige Jahre auch in Brasilien lebten.


Dass an diesem Fest ausserordentlich viele Mitarbeitende aus dem Ausland anwesend waren, hängt mit der Corona-Pandemie zusammen. Einige mussten ungeplant in die Schweiz zurückkehren oder konnten noch nicht wieder ausreisen.

Auf der Bühne standen auch Helen, Agathe, Anne-Marie und Hanna. Sie erzählten bewegt von ihrer Leidenschaft, den benachteiligten Menschen in der Sahelzone zu dienen. Spannend war auch, dass das Verlassen ihrer Komfortzone und der Familie in der Schweiz bzw. Deutschland zwar als Leiden angesehen wurde, aber der Lohn dafür weitaus grösser sei, denn sie sind sich sicher, dass Gott einen Plan für die Menschen in Kamerun und im Tschad hat. Dadurch sind auch wertvolle Beziehungen entstanden mit Einheimischen – und somit gibt es auch vor Ort das Gefühl von «Familie».


Transfer: das Mittagessen «am Gate»

Auf dem Areal der Quellenhofstiftung wurde beim KafiMüli sowie im Müli-Saal wiederum nach Sektoren aufgeteilt das Mittagessen ausgeteilt: eine kreolische Reispfanne mit Sauerrahm half den Teilnehmenden, aufzutanken und auch im Gespräch den Austausch mit den Tischgenossen zu geniessen. Erfrischt und mit neuer Energie ging's zurück zum Boarding für den nächsten Stopp.


Zwischenlandung: Asien

Am Nachmittag ging es weiter mit einer spannenden «Arena»-inspirierten Diskussion zum Thema: «Was bewegt sich in Asien und wie reagieren wir darauf». Verschiedene Referenten und Referentinnen repräsentierten jeweils ein asiatisches Land, darunter China, Nepal, Kambodscha, Indien und Sri Lanka. Danach kamen auch noch unsere Ehrengäste aus Sri Lanka zu Wort: Lal und Lalitha von einer unserer Partnerinstitutionen, dem «Lanka Bible College». Da sie seit April noch nicht wieder in ihre Heimat zurückreisen konnten, kamen die Teilnehmenden nun doch in den Genuss ihrer Anwesenheit und ihrer Leidenschaft für die theologische Ausbildung von jungen Menschen.

Letzter Stopp: Südamerika

Die anschliessende Auseinandersetzung mit der Situation in Brasilien, wo sich die Pandemie aktuell noch immer stark verbreitet, bewegte die Teilnehmenden besonders. Beat Roggensinger erzählte leidenschaftlich, was seine Vision für Brasilien und darüber hinaus ist. Dabei ging er spezifisch auf Aktivitäten in Portugal ein und stellte wichtige Schlüsselpersonen vor, die diese Vision mittragen und sich aktiv engagieren.









Schon in den Kindern Leidenschaft wecken

Ein top motiviertes Team kümmerte sich während der Programmteile um die rund 50 Kinder. Dabei scheuten sich einzelne nicht, trotz 30 Grad Celsius ein witziges Pinguinkostüm zu tragen, um den Kindern Freude zu bereiten und im Anschluss wertvolle Inhalte auf kindgerechte Art weiterzugeben. Beim sonnigen Wetter durften auch spielerisch-leidenschaftliche Team-Wettkämpfe draussen nicht fehlen.


Schwitzen für den guten Zweck

Der krönende Abschluss des Tages bildete der traditionelle Sponsorenlauf, bei dem viele Läuferinnen und Läufer ihr Bestes gaben, um für die verschiedenen Projekte möglichst viele Runden zu drehen. 20 Minuten lang wurden Runden à 230 Meter gerannt – und gleichzeitig Geld für die Projekte gesammelt!


Check-out

Anschliessend liessen die Teilnehmenden «die Ankunft» in der Schweiz mit Wurst und Brot bei ausklingen, bevor sich alle auf den Heimweg machten – mit vielen bereichernden Erlebnissen im Gepäck und neuer Motivation, die frohe Botschaft von Jesus bis ans Ende der Welt zu tragen.


Die «Crew» von SAM global (bzw. für diesen Tag «AIR global») bedankt sich herzlichst bei allen Teilnehmenden und freiwilligen Helferinnen und Helfern. Wir sind erfüllt mit Dankbarkeit, Freude und Inspiration!


Hinweis: Die Schutzmasken, welche den Teilnehmenden als «Give away» im Rahmen des umgesetzten Schutzkonzeptes verteilt wurden, sind liebevoll und unter fairen Bedingungen von der Quellenhofstiftung

Q-Design hergestellt worden.


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