Kurzeinsätze bei SAM global

Aktualisiert: 5. Okt 2018

Rund 30 Kurzzeitmitarbeitende sind jedes Jahr mit uns im Einsatz – manchmal für wenige Wochen, manchmal für ein ganzes Jahr. Manche von ihnen wollen herausfinden, ob sie längerfristig ins Ausland möchten, für andere ist es ein einmaliges Engagement, wieder andere lassen es offen. Ein paar träumen seit ihrer Kindheit von einem Einsatz, einige sind selber im Ausland aufgewachsen, andere zufälligerweise darauf gestossen oder wurden von Freunden darauf aufmerksam gemacht. Viele gehen alleine, manche mit dem Ehepartner, einem Kollegen/einer Kollegin oder mit der ganzen Familie. Einige haben gerade das Gymnasium oder die Lehre abgeschlossen, andere das Studium oder die Bibelschule, einige stehen mitten im Berufsleben, ein paar sind Ü50 oder (früh-)pensioniert. Einige möchten vor Ort als Handwerker arbeiten, Kinder unterrichten, in der Landwirtschaft mithelfen, mit Jugendlichen arbeiten, administrative Aufgaben erledigen, im Rahmen von einem Facheinsatz andere schulen … Kurz: Den Kurzzeitmitarbeitenden gibt es nicht – das Profil ist enorm breit!


Schritt für Schritt Da die Projektleitenden die Interessenten meistens nicht persönlich kennenlernen können, bin ich die Vermittlungsperson: Ich treffe die interessierte Person und bin mit den Projekten um eine passende Einsatzmöglichkeit zu finden. Einige bewerben sie sich auf eine konkrete Stelle, andere einfach mit dem Wunsch, einen Einsatz machen zu können. Je nachdem, ob eine Person einen Mini- oder Midi-Einsatz* macht, gibt es etwas mehr oder weniger abzuklären. Nachdem alle Unterlagen ausgefüllt und das Projekt sein Okay gegeben hat, begleite ich den Kurzeitmitarbeitenden bei den Vorbereitungen: Impfungen, Visum, Flugbuchung, Vorbereitungskurs, Versicherungen, Packliste, Finanzen, …manchmal melden sich Kurzzeiter über ein Jahr vor dem geplanten Einsatz und wir können die Vorbereitungen auf mehrere Monate aufteilen, manchmal muss alles innerhalb von einem Monat erledigt werden. Möglich ist beides! So begleite ich die Person dann Schritt für Schritt bis zum Abflug. Dann geht’s los! Ich fiebere mit und kann es kaum erwarten, zum ersten Mal etwas aus dem Einsatz zu hören.

Jede/r reagiert anders Während sich einige schon ab Tag eins wie zu Hause fühlen, dauert es bei anderen etwas länger. Manchen fällt alles viel leichter als erwartet, für andere ist es zu Beginn eine grosse Herausforderung. Vieles davon lässt sich im Vornherein nicht abschätzen und manche sind selber überrascht, wie sie auf die neue Kultur und die Umstände reagieren. Doch wenn sie nach ein paar Monaten wieder bei mir im Büro sitzen, sagten bisher alle: «Es hat sich gelohnt – ich bin froh, dass ich gegangen bin!» Für uns gibt bei der Zuteilung der Kurzzeiter zu den verschiedenen Projekten viele ungewisse Faktoren und so müssen/dürfen wir das immer wieder neu an Gott abgeben – und nicht selten staunen wir, wie perfekt die Kurzzeiter/innen zu den Projekten und den Teams vor Ort passen!

Was mich begeistert «Ich konnte hier so viele von den Fähigkeiten einsetzen, die Gott in mich hineingelegt hat!» «Es sind echte Freundschaften entstanden.» «Der Einsatz hat meine Berufswahl geprägt!» «Der Einsatz war so richtig männlich – das hat gepasst!» «Ich merke: Ich kann hier etwas bewirken!» Immer wieder erhalte ich Feedbacks, die mein Herz höher schlagen lassen und mir zeigen, wie sinnvoll ein solcher Einsatz ist. Es begeistert mich, wenn Leute etwas wagen, das Bekannte hinter sich lassen und sich mit Gott zusammen auf ein neues Abenteuer einlassen. Es begeistert mich, die Kurzzeitmitarbeitenden nach ihrem Einsatz wieder zu sehen, zu merken, dass es ihnen gelungen ist, in dieses neue Leben einzutauchen, sich an die Umstände anzupassen, Ängste zu überwinden. Sie kommen verändert zurück – mit mehr Lebenserfahrung, neuen Prioritäten, vielen Erfahrungen, einem breiteren Horizont. Und mit einer Leidenschaft und Liebe für ein Land und für Menschen, die sie vor wenigen Monaten noch nicht gekannt haben.


PS: Viele Projekte können ohne Kurzzeitmitarbeitende nicht funktionieren. Kennen Sie jemanden, für den ein Einsatz vielleicht in Frage kommen würde? Machen Sie ihn oder sie auf diese Möglichkeit aufmerksam! www.sam-global.org/einsatz Sarah war von 2015 bis 2018 für den Kurzzeiterbereich bei SAM global zuständig und arbeitet jetzt im Bereich Kommunikation.


*Mini- und Maxi-Einsätze

Ein Kurzzeiteinsatz mit SAM global dauert mindestens einen Monat bis maximal ein Jahr. Dabei unterscheiden wir zwischen Mini-Einsatz und Midi-Einsatz:

Mini-Einsatz (1 bis 9 Monate)

Der Mini-Einsatz ist ein Sensibilisierungspraktikum. Der/die Praktikant/in leistet einen Beitrag im Projekt, aber ist keine Fachperson, welche Verantwortung übernimmt. Es gibt keine Anstellung.

Midi-Einsatz (6 bis 12 Monate)

Der Midi-Einsatz ist ein Berufspraktikum oder ein Einsatz einer fachlich qualifizierten Person. Mitarbeitende erhalten in der Regel ein spezifisches Aufgabengebiet und werden mit einem Minimalgehalt angestellt.


Dann gibt es noch den Maxi-Einsatz (ab 2 Jahren) für Fachkräfte aus unterschiedlichsten Bereichen.



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