Jede Prävention – ein kleiner Sieg

Das Ziel von Prävention ist, etwas zu verhindern – sei es Unterernährung, eine Ansteckung mit einer Krankheit, eine Sucht oder das Abdriften in die Kriminalität. Entsprechend unterschiedlich und vielseitig kann Prävention aussehen. Was sicher ist: Vorbeugen ist besser als Heilen – und Prävention ist einfacher und mit weniger Schmerz verbunden, als nachträglich zu reagieren und etwas verändern zu wollen.


Veränderung für die ganze Familie – durch ein Kinderprogramm

Ich weiss nicht, ob Wesley die Möglichkeit gehabt hätte, einen Kindergarten oder eine Vorschule zu besuchen, wenn es in seinem Slum kein PePe (christliches Vorschulprogramm) gegeben hätte. Doch es gab eines – und Wesley besuchte es voller Freude. Zwischen seinem 4. und 6. Lebensjahr lernte er dort viele wichtige Dinge: Er lernte Zahlen, Farben, Formen und das ABC kennen, lernte, etwas auszuschneiden, zu malen und zu kleben, lernte Wichtiges über Hygiene und dass er sich vor dem Essen die Hände waschen und nachher die Zähne putzen sollte. Er lernte sich selbst und seinen Stadtteil kennen, lernte viel über verschiedene Berufe, über Tiere, Umwelt und Umweltschutz. Täglich hörte er eine biblische Geschichte, lernte beten und Jesus kennen und lieben. Alles, was Wesley im PePe lernte, erzählte er zu Hause seiner Familie. Dadurch erfuhren seine Eltern mehr von Jesus. Ich kann mich noch an Wesleys strahlende Augen erinnern, als er mir eines Tages erzählte: «Tante, meine Mutter gehört nun auch zu Jesus!» Als Zeichen dafür liess sie sich taufen. Es war ein Freudentag für die ganze Familie! Doch nicht nur Wesleys Begeisterung für Jesus war ansteckend, sondern auch sein Lerneifer. So beschloss seine Mutter Sonja, wieder die Schulbank zu drücken und ihren Schulabschluss nachzuholen und so die Chance auf einen Job und eine bessere Zukunft zu erhalten. Wir staunten über ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Ausserdem begann sie, im PePe mitzuarbeiten. Auch half sie tatkräftig mit, einen eigenen Raum für das PePe zu bauen, wobei ihre handwerklichen Fähigkeiten so richtig zur Geltung kamen. Mich fasziniert es immer wieder zu sehen, wie die Investition in Kinder Veränderungen für die ganze Familie bedeuten kann! Debora, ProVIDA, Brasilien


Leprakranker: «Ich will ihnen sagen, dass Lepra heilbar ist!»

Hequele Kamoto erkrankte an Lepra, erkannte die Krankheit jedoch nicht. Er verkaufte elektrisches Material und dachte, dass seine Hautprobleme von den Giftstoffen in den Produkten verursacht würden. Als er im Jahr 2010 die Diagnose bekam, war er am Boden zerstört. Er dachte, sterben zu müssen, da er die Behandlungsmöglichkeit nicht kannte. Aber er wurde in einer unserer Partnerkliniken behandelt und war erstaunt über die Besserung. Nun glaubt er an seine Heilung und dass er, Gott sei Dank, leben wird. Er hat sich anerboten, Gemeindevertreter zu werden, um die Menschen über Lepra zu informieren und verdächtige Fälle für die Diagnose und die Behandlung in ein medizinisches Zentrum zu schicken. Hequele sagt: «Ich habe viel über Lepra gelernt und will dieses Wissen als Gemeindevertreter anderen Menschen vermitteln. Ich will ihnen sagen, dass Lepra heilbar ist und dass Gott unser Vater ist.» Indem er andere über Lepra aufklärt, wird er viel Leid und Armut verhindern können! Martha, ProESPOIR, Guinea

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