Guinea: Sensibilisierung auf Hochtouren

Aktualisiert: Apr 8

Die Gesundheitsversorgung in Guinea ist katastrophal – das hat auch die Ebola-Epidemie 2014 gezeigt. Umso wichtiger ist es, das Virus einzudämmen, bevor es sich ausbreiten kann. Ein erster wichtiger Schritt dazu ist Information, denn jeder kann dazu beitragen, die Ausbreitung zu verhindern. Unsere Teams bereiten sich deshalb intensiv auf das Coronavirus vor und die Sensibilisierung läuft auf Hochtouren:


So hat das Team von ProESPOIR entschieden, vor Ort zu bleiben. Das medizinische Fachpersonal des Spitals wird jetzt intensiv geschult und über das Krankheitsbild und die Ausbreitung informiert. Zudem wurden überall Händewasch-Stationen bereitgestellt – in einem Land, in dem es kaum fliessendes Wasser gibt, in dieser Zeit enorm wichtig. Überall hängen zudem die Informationsplakate des BAG auf Französisch.


Auch im ProTIM2-2-2 Kissidougou konnte das Team das Material des BAG verwenden, um in der Kirche für alle Pastoren der Präfektur eine Schulung durchzuführen – im Kampf gegen das Coronavirus sind sie wichtige Multiplikatoren! Das Team konnte auf die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen eingehen und zeigen, welche Rolle die Kirche spielen kann, um eine Katastrophe zu verhindern. Im Anschluss daran wurde entschieden, Reserven zu bilden, um helfen zu können, falls Versorungsengpässe entstehen.

Das hat die Partnerkirche EPEG dazu motiviert, auf nationaler Ebene Sensibilisierungen mit wichtigen Schlüsselpersonen durchzuführen und entsprechende Informationen aufzubereiten, die sie landesweit verschicken können. Die Kirche hat somit eine Vorreiterrolle im Kampf gegen das Virus eingenommen.

Bei einer Schulung mit 20 Frauen aus dem Gesundheitsbereich zum Thema Mädchenbeschneidung konnten die Mitarbeitenden auch über das Coronavirus sprechen und informieren. Insbesondere war es für sie sehr wichtig, zu erkennen, dass das Coronavirus ansteckend ist, bevor die ersten Symptome auftreten, was bei Ebola nicht der Fall war. Sie erkannten, wie wichtig «Social Distancing» in dieser Zeit ist, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen – auch wenn das für Guinea eine grosse Herausforderung ist!


Kurzzeiterin Melanie (ProESPOIR) schreibt:

Als Team haben wir als Prävention schon länger einige Massnahmen gegen das Virus ergriffen – Abstand halten, kein Händeschütteln und so weiter. Es ist nicht leicht, die Distanz zu wahren, besonders da Gesten wie Händeschütteln oder kurze Besuche sehr in der guineischen Kultur verankert sind. Doch auch der Staat hat mittlerweile einige Regeln bekannt gegeben: Händeschütteln ist offiziell verboten, die Schulen wurden geschlossen und Veranstaltungen in Moscheen und Kirchen sind verboten, die Anzahl Menschen auf und in den Fahrzeugen wurde beschränkt, … Wir hoffen, dass die Menschen diese Massnahmen ernst nehmen und umsetzen, bevor es zu spät ist!


Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie, dass wir noch mehr Personen über das Coronavirus informieren und so vor einer Ansteckung schützen können. Vielen Dank!

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