Es droht Hungersnot – eine Folge der Pandemie

Seit Wochen befindet sich die Welt wegen der Corona-Krise im Ausnahmezustand. In vielen Ländern wurden Ausgangssperren verhängt, um die Verbreitung der Krankheit zu stoppen – doch diese Ausgangssperren haben nun verheerende Folgen: «Rund 80 Prozent der Menschen hier sind nirgendwo angestellt – sie verdienen jeden Tag gerade das, was sie brauchen», sagt unser Partner aus Indien. «Sie alle sind jetzt arbeitslos und haben kein Einkommen mehr. Die meisten haben nicht genügend Vorräte, um mehr als eine Woche zu überleben.» Schon vor der Krise befanden sie sich in einer prekären Situation, die sich jetzt deutlich zugespitzt hat.


Abhängigkeit vom täglichen Leben

In anderen Ländern sieht die Situation ähnlich aus: «Die Läden und Kleingewerbe sind geschlossen, die Leute können weder kaufen noch verkaufen. Viele Familien haben kaum noch genug zum Essen. Die meisten Leute leben von dem, was sie an einem Tag verdienen», sagt Pastor Luis aus Brasilien. Timo, Langzeiter in Guinea, schreibt: «Die Abhängigkeit vom täglichen Leben ist gross: Die meisten Menschen arbeiten, um am nächsten Tag etwas zu essen zu haben. Sehr, sehr viele Menschen in Afrika haben keinen festen Monatslohn und brauchen die täglichen Jobs und Verdienste. Deshalb sind auch Ausgangsbeschränkungen kaum einzuhalten. Und Social Distancing ist in den Slums und Armenvierteln, grundsätzlich in der afrikanischen Kultur eine Utopie. Weiter wird an vielen Stellen mit Versorgungsengpässen gerechnet. Letztlich könnten diese Herausforderungen zu Unruhen und Ausschreitungen in der Bevölkerung führen. Gerade in Guinea, wo die politische Situation angespannt ist, könnte das Fass schnell überlaufen. Lasst uns beten, dass Gott die Menschen in Afrika besonders schützt und dass die Folgen der Pandemie die Länder nicht so hart trifft wie befürchtet.» Auch in Sri Lanka leiden bereits viele an Hunger, dort sind die Ausgangssperren besonders streng – nur alle paar Tage ist es stundenweise erlaubt, das Haus zu verlassen.


Leere Spitäler – auch in Afrika

Eine weitere Folge der Pandemie: Aus Angst vor einer Ansteckung gehen viele nicht mehr ins Spital – ähnlich wie bei uns in Europa. Vielen drohen damit schwerwiegende Folgen: Gerade bei HIV und Tuberkulose ist beispielsweise die regelmässig Einnahme der Medikamente, die häufig im Spital stattfindet, lebenswichtig. Und bei vielen Krankheiten in diesen Ländern wie beispielsweise Lepra zählt jeder Tag, um lebenslange Folgen oder gar den Tod zu verhindern.


Nothilfepakete und Sensibilisierung

In vielen Einsatzländern haben die Teams vor Ort jetzt begonnen, Nothilfepakete und Nahrungsmittel an Betroffene zu verteilen. Zudem sind die Mitarbeitenden weiterhin daran, mit Hochdruck zu sensibilisieren, sodass wichtige Behandlungen nicht abgebrochen wird und die Verbreitung des Virus gebremst wird.


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