Corona: Updates und Gebetsinfos vom 27.3.

Aktualisiert: Apr 3

Schweiz

Die Corona-Pandemie hielt uns auch diese Woche auf Trab. Es galt, mit allen Teams bestmögliche Lösungen zu suchen und Flüge zu organisieren für jene Mitarbeitende, welche zurückkommen wollen. Beten Sie mit uns um Weisheit, dort wo Reise-Entscheide noch ausstehen und um Gelingen für jene, welche mit Sonderflügen zurückkehren sollten. Wir

beten besonders um Schutz für die Mitarbeitenden, die im Einsatz bleiben. Möge Gott sie mit allem Notwendigen versorgen. Beten wir zudem, dass die Sensibilisierungsmassnahmen von der Bevölkerung aufgenommen werden.


Angola

Da Angola in den letzten Tagen drei positive (eingereiste Personen) Coronavirus-Fälle zu verzeichnen hatte, trat heute Nacht im Land der Ausnahmezustand in Kraft. Die Regierung Angolas will alles tun, um die Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Wir hoffen und beten, dass dies gelingen mag. Wir bitten vor allem auch für arme Menschen, welche in dieser Situation Schwierigkeiten haben, zu der nötigen Nahrung zu gelangen.


Brasilien

ProSERTÃO: Wegen dem Virus wurden auch hier im ganzen Land die Schulen geschlossen, Gemeinden dürfen sich nicht mehr treffen. «Keine Umarmung mehr», das kann sich der

Brasilianer kaum vorstellen. Alle geplanten Anlässe, Treffen, Inlandreisen und Weiterbildungstage fallen vorläufig aus. Mögen die Gemeinden hierzulande Wege finden, wie sie Menschen in Not beistehen können.


Guinea

ProTIM2-2-2 Kissidougou – Corona ist auch für uns ein grosses Thema. Wir sensibilisieren und informieren in der Kirche und an anderen Orten. Die Massnahmen nehmen auch hier galoppierend schnell ein immer grösseres Ausmass an. Unvorstellbar, dass nun auch die Moscheen und Kirchen geschlossen werden. Wir sind dankbar, konnten drei unserer Kurzzeiter gut in die Schweiz zurückkehren.


ProESPOIR – Nachdem es nun fünf bestätigte Covid-19 Fälle in Guinea gibt, hat der Präsident gestern den Notstand ausgerufen, die Grenzen wurden geschlossen, die Schulen, Kirchen und Moscheen sollen schliessen und die Spitäler sich auf die Krise vorbereiten. Wir als Team in Macenta wollen die nächsten Wochen und Monate hier sein und versuchen, unser Bestes zu geben, um die Situation mitzutragen, insbesondere im Spital CHRS. Wir sind sehr dankbar für unsere drei mutigen Kurzzeiterinnen, die bei uns bleiben wollen. Wir möchten noch nicht aufhören zu beten, dass Gott eine gesundheitliche Katastrophe verhindern kann. – Wenn die Flug- und Schiffshäfen alle schliessen, wird Guinea relativ schnell ein Versorgungsproblem bekommen. Wir beten, dass es Möglichkeiten geben wird, trotzdem die dringend benötigten Medikamente, Schutzmaterialien, Treibstoff usw. aus dem Ausland zu bekommen. – David hat mit der Aufklärung und Information der Spitaldirektion sowie der Spitalmitarbeiter bezüglich Covid 19 angefangen. Zusammen mit der Direktion und den regionalen Gesundheitsbehörden müssen nun rasch Strategien erarbeitet werden, wie mit einem grossen Krankheitsausbruch umgegangen werden kann. Gideon und seine Mitarbeiter haben bereits erste neue Barrieren und Abgrenzungen zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter im Spital errichtet. Danke, wenn Sie mit uns um Schutz beten für die besonders geschwächten HIV-/Tuberkulose- oder Lepra-Patienten im Spital. Ihnen gilt unsere grösste Sorge in den kommenden Wochen.


Sri Lanka:

Handwerkerschule CCS: In den letzten beiden Wochen haben sich die Ereignisse auch hier in Sri Lanka regelrecht überschlagen. Ohne wirkliche Vorankündigung (6h im Voraus) wurde im ganzen Land eine Ausgangssperre verhängt. Lehrlinge, welche in der Nähe wohnten, konnten wir noch nach Hause bringen, die andern sieben sind bei uns am CCS geblieben. Seither wird die Ausgangssperre alle 3 – 4 Tage aufgehoben, damit unsere Vorarbeiter einkaufen können. Es ist aber verboten, seinen Wohndistrikt zu verlassen. Wir Ausländer wurden von der Polizei ermahnt, ganz zu Hause zu bleiben, weil die Leute teilweise wütend sind auf uns, da sie glauben, wir seien schuld am Virus in Sri Lanka. – Die Ausgangssperre führt auch dazu, dass wie überall auf der Welt viele Leute kein Einkommen mehr haben. In Sri Lanka sind nun bereits einige Kirchen und Organisationen im Einsatz, die Leute zu versorgen, die sich kein Essen mehr kaufen können. Die Lebensmittel werden in den Läden bei uns bereits rationiert und einige Dinge wie z. B. Linsen sind gar nicht mehr erhältlich. Lasst uns besonders für die Armen beten, denen es bei einer solche Krise sogar ums Überleben gehen kann. – Die Situation im Land scheint angespannt. Es werden teilweise fragwürdige politische Entscheide getroffen und bei einigen kommen Erinnerungen aus der Vergangenheit hoch. Bitte beten Sie für Sri Lanka, dass der Frieden bewahrt werden kann und die Regierung es schafft, das Volk mehr zu einen.


Tschad

ProRADJA’: Wegen dem Coronavirus sind jetzt alle Schulen, Moscheen und Kirchen geschlossen, aber Gruppen unter 50 Leuten dürfen sich noch treffen. So konnten wir letzten Sonntag einen Gottesdienst in kleinerem Rahmen feiern. Die Kurzeiter mussten vorzeitig in die Schweiz zurückkehren. Bitte beten Sie, dass Gott sie besonders umgibt während dieser Zeit der Ungewissheit und des Wiedereinlebens. – Das Ermutigende an dieser Krise im Tschad ist, dass es überall Christen gibt, die beten und fasten. Gestern hatten wir sogar Platzmangel in unserem Gebetsraum und mussten einen weiteren Raum dafür freistellen. – In der Schule überlegen sich die Lehrpersonen, wie sie die Kinder motivieren können, weiter zu lernen, auch wenn keine Schule ist. Für einige Familien ist das sehr schwierig, weil die Eltern selber nie die Schule besucht haben. Bitte beten Sie, dass Gott den Lehrpersonen gute Ideen und Weisheit schenkt.


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