Auswirkungen von Covid-19 in Brasilien

Aussergewöhnliche Zeiten kommen häufig überraschend – so war es auch mit der Corona-Pandemie. Furcht beherrschte den Alltag, überfüllte Krankenhäuser gehörten zur Tagesordnung, viele Menschen erkrankten, eine schlimme Wirtschaftslage und Arbeitslosigkeit waren nur ein Teil der Folgen. «Was können wir tun? Und was würde aus ‹unseren› Jugendlichen in den Gefängnissen werden?», fragten wir uns …


Den Menschen in dieser Zeit in ihrer Not begegnen und Hilfe und Segen in ihre traurige Lage bringen zu können, motivierte uns, aktiv zu werden. Durch die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen durften wir Hoffnung und Liebe weitergeben. Auf diese Weise haben wir 460 Familien helfen können. Im Armenviertel Jurunas, in dem wir ein Kinderprojekt und einen Fussballclub gestartet haben, waren viele Familien eher verschlossen. Nach unserem Hilfseinsatz spürten wir von vielen Menschen grosse Dankbarkeit. Gott hat dadurch Türen weit geöffnet und Menschenherzen erreicht.

Eine Antwort vom Himmel

Für Deise, die Mutter eines der Kinder aus dem Kidsclub, kamen die Lebensmittel genau in dem Augenblick, als die Hilfe am notwendigsten war. «Eure Nahrungsmittel waren für mich wie eine Antwort vom Himmel!», meinte sie, zutiefst bewegt und dankbar.

Inzwischen ist es Ende Oktober und wir konnten mit 30-40 Familien Beziehungen aufbauen und sie mit der frohen Botschaft von Jesus Christus in Berührung bringen. Besonders in diesem Viertel ist dies dringend notwendig, da es ein Ort ist, an dem es sehr viel Kriminalität und Leid, Drogensucht und zerstörte Familie gibt. Wir wissen jedoch, dass das Licht Gottes in der Finsternis umso heller scheint!

Gott wirkt weiter

In den Jugendgefängnissen, in denen wir arbeiten, wurden auf Anweisung der Regierung alle Besuche untergesagt. Trotz dieser Einschränkungen haben wir unsere Arbeit fortgeführt, wenn auch auf andere Art. Als Team haben wir von zuhause aus Briefe geschrieben und Audio- und Videobotschaften aufgenommen. Auf diese Weise hielten wir mit den Jugendlichen Kontakt. Und wir konnten Literatur in die Gefängnisse bringen, um sie zumindest mit gutem Lesestoff zu versorgen und ihnen damit zu helfen, diese Zeit besser zu überbrücken. Dass äussere Umstände Gottes Handeln nicht einschränken, hat sich wieder wunderbar bewiesen. Einige Jugendliche haben selber begonnen, Mitgefangene zu ermutigen und miteinander in der Bibel zu lesen und zu beten.

Chancen in der Krise

Dass wir als einzige Organisation weitergemacht haben, hat die Mitarbeitenden in den Gefängnissen sehr beeindruckt und sie sind fragend geworden. Dadurch kam es zu tiefgehenden Gesprächen und einer wertvollen Zusammenarbeit. Für uns als Team war diese Zeit neben der Herausforderung auch eine Chance. Sie hat uns zusammengeschweisst und wir durften Gottes Treue erleben. Nun haben wir vor kurzem positiven Bescheid bekommen und sind zuversichtlich, die Jugendlichen bald wieder persönlich besuchen zu dürfen. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Samuel Tom, Mitarbeiter im Projekt ProVIDA in Brasilien



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