Als Single im Einsatz

«Ich bin Single.» Dieser Satz löst in unseren Breitgraden nicht selten mitleidige Blicke, verlegenes Lächeln, halbherzige Ermunterungen und schnelle Themenwechsel aus – insbesondere, wenn die Person die 30 schon überschritten hat. Auch wenn es um einen Auslandeinsatz geht, ist der (fehlende) Partner für viele das Killerkriterium Nummer eins. Wir haben sieben Mitarbeitende gefragt, weshalb sie als Single im Einsatz sind, was ihr Partner mitbringen müsste und was sie anderen raten würden – ganz ohne Verlegenheit und schnelle Themenwechsel.


- Jenny, 62, seit 1992 im Einsatz

- Timo, 28, seit 2018 im Einsatz

- Helen, 60, seit 1984 im Einsatz

- Frédéric, 46, seit 2016 im Einsatz

- Agathe, 51, seit 1996 im Einsatz

- Naemi, 30, seit 2016 im Einsatz

- Astrid, 42, seit 2018 im Einsatz


Weshalb bist du als Single im Einsatz? Ist es dir schwergefallen, dich als ledige Person für einen Einsatz zu entscheiden?

Helen: Nein, eigentlich nicht. Ich war 25 Jahre alt und hatte ja noch Zeit, um einen Lebenspartner zu finden. Ich habe mir auch immer einen Partner gewünscht, aber es gab bisher niemanden, der mir zusagte und die Berufung teilte.

Jenny: Die Entscheidung für einen Einsatz war kein Problem für mich, da ich zum Singlesein eine grundsätzlich positive Einstellung hatte und immer noch habe. Die Würde, den Wert, die Bedeutung und die Freiheit, die Gott uns Frauen gibt, ganz unabhängig von unserem Zivilstand, hat mich immer fasziniert und war mitentscheidend, dass ich ihm überhaupt mein Leben anvertraut habe. So hat das bei meiner Entscheidung für den Einsatz auch keine Rolle gespielt.

Timo: Das Ziel «Einsatz in Afrika» war für mich schon länger klar, aber ich wollte gerne mit einer Frau ausreisen. 2017, in meinem Praktikum in Benin, habe ich gemerkt, dass ich Gott damit Bedingungen stellte und nicht offen dafür war, auch als Single schon auszureisen. Da ich aber ansonsten bereit war für den Einsatz, wusste ich, dass die Bewerbung der nächste richtige Schritt war. Ich habe realisiert, dass ich Gott vertrauen soll und er mich führt – auch wenn ich es mir anders vorgestellt hatte.

Naemi: Ich glaube, der Schritt aus der Komfortzone und aus einem bekannten Umfeld braucht immer eine Portion Mut und ist mit Unsicherheit und Ängsten verbunden – egal ob alleine oder als Familie. Nach meinem ersten Kurzeinsatz vor über 10 Jahren sagte ich zu Gott: «Wenn du unbedingt willst, dann diene ich dir im Ausland, aber alleine kann ich das nicht.» Nach dem zweiten Kurzeinsatz vier Jahre später war mein Fazit: «Okay, ich geh auch alleine ins Ausland, wenn es sein muss.» So führte mich Gott über die Jahre Schritt für Schritt zu dem Punkt, an dem ich sagen konnte: «Gott hat mich gerufen und ich möchte folgen, egal ob mit oder ohne Partner, denn ich glaube, dass er es gut mit mir meint und er es ist, der meine Bedürfnisse und Sehnsüchte ausfüllt.» Nach über drei Jahren im Einsatz ist für mich klar, dass sich dieser Schritt gelohnt hat. Ich fühle mich am richtigen Platz und erlebe immer wieder, wie Gott mich ermutigt, wenn Zweifel aufkommen. Zudem heisst es ja nicht, dass ich für immer Single bleibe, nur weil ich als Single ausgereist bin. Gott hat vielfältige Möglichkeiten.

Astrid: Für mich ist das Ziel meines Lebens, Gott nachzufolgen. Für mich war immer klar, dass ich dorthin gehe, wo er mich hinführt – mit oder ohne Partner. Ich verzichte viel lieber auf Familie und auf Komfort, als dass ich Abstriche mache bei dem, was mir Gott aufs Herz gelegt hat.

Frédéric: Ursprünglich dachte ich schon, dass ich nicht alleine für einen Einsatz ausreisen würde. Aber als Gott mich rief, wurde mir klar, dass ich auch als ledige Person gehen sollte. Für mich war das Wichtigste, Gott zu folgen.

Agathe: Als junge Frau stellte ich mir immer vor, dass ich einmal mit meinem Ehemann ausreisen würde. Während einem Kurzeinsatz im Tschad las ich die Verheissung in Psalm 22,28: «Alle Enden der Erde werden sich erinnern und zum Herrn zurückkehren.» Und es war, als würde Gott mich fragen: «Und wenn ich dich bitte, allein zu gehen, bist du dann bereit?» Die Antwort kam aus tiefstem Herzen: «Natürlich NEIN, ich dachte, ich würde heiraten und dann mit meiner Familie gehen, aber nicht allein!» Den ganzen Tag über hatte ich diese Verheissung im Kopf und gleichzeitig diese Frage. Schliesslich sagte ich: «Gott, wenn du versprichst, dass Menschen aus dieser Region hier im Tschad dich kennenlernen, bin ich bereit zu gehen, auch wenn ich alleine gehen muss.» Nach meiner Rückkehr absolvierte ich verschiedene Ausbildungen, bevor ich dann für einen Langzeiteinsatz in den Tschad zurückkehrte. Das bedeutet aber nicht, dass es für mich immer leicht war, das Ledigsein zu akzeptieren.


Wie wichtig wäre für dich, dass dein Partner / deine Partnerin deine Leidenschaft für interkulturelle Arbeit teilen würde?

Jenny: Gott hat mich in diese interkulturelle Aufgabe geführt. Solange er sie bestätigt, war und ist ein Partner, der eine ganz andere Berufung hat, kein Thema.

Timo: Die Berufung für die interkulturelle Arbeit ist für mich der entscheidende Faktor. Mehr als einmal ist eine Beziehung nicht zustande gekommen, weil letztlich die gemeinsame Berufung gefehlt hat. Solange ich davon überzeugt bin, dass Gott mich in Afrika haben will, ist für mich auch klar, dass eine Partnerin die gleiche Überzeugung für sich braucht.

Helen: Eine klare Berufung von Gott braucht es für beide, sonst ginge es nicht. Das war und ist für mich völlig klar.


Wo siehst du im Einsatz Vorteile als Single?

Jenny: Die Unabhängigkeit und Flexibilität, die ich als Single habe, erlebe ich immer wieder als Vorteil. Zum Beispiel konnte ich während meiner Sprachlernzeit bei einer einheimischen Familie wohnen und mich ihrem Lebensrhythmus anpassen. Ich kann spontan für vieles verfügbar sein, ohne Rücksicht auf einen Mann und Kinder nehmen zu müssen.

Timo: Als Single bin ich unabhängig. Ich kann junge Leute besuchen und meine Zeit freier gestalten. Gerade zu den Jugendlichen habe ich einen freundschaftlichen Kontakt, da ich in der gleichen Situation bin wie sie. Ich glaube, dass ich Single bin, öffnet mir andere Zugänge zu der Jugend. Ganz persönlich bin ich zudem herausgefordert, mich in schwierigen oder einsamen Zeiten noch mehr von Gott abhängig zu machen.

Naemi: Ich habe mehr Zeit für Beziehungen und bin flexibler. Ich kann spontan zu einem Tee bleiben oder kann mal ein paar Tage zu einer Freundin ins Dorf. Ich glaube auch, dass viele junge Frauen sich bei uns in der WG wohlfühlen und sich offener und freier verhalten, gerade weil kein Mann anwesend ist. Ich geniesse es auch, unabhängig zu sein. In der interkulturellen Arbeit sehe ich viele Vorteile als Single.

Helen: Es ist so, wie Paulus es schreibt: man kann sich voll in die Arbeit hineingeben und muss sich nicht um eine Familie kümmern. Man hat grosse Freiheiten, was die Einteilung der Zeit und Organisation der Arbeit betrifft.

Im muslimischen Kontext bin ich als ältere Single in der medizinischen Arbeit freier im Umgang mit Männern. Unverheiratete Frauen werden oft als Prostituierte angesehen, aber wir haben keinen Männerbesuch nachts – wir werden als Exoten, die nicht in das örtliche Gesellschaftssystem passen, gut beobachtet. So bringt man uns eine gewisse Achtung entgegen. Verheiratete Frauen müssen sich an das örtliche Gesellschaftssystem anpassen.

Astrid: Der Einsatz als Single ist unkomplizierter und günstiger und man ist weniger eingeschränkt – ich kann mir zum Beispiel problemlos am Morgen zwei Stunden Zeit zum Beten nehmen, was mit Familie nicht möglich wäre.

Frédéric: Als Einzelperson ist es einfacher, Entscheidungen zu treffen und auch gewisse Risiken einzugehen.

Agathe: Ich kann Freunde besuchen, auch am Abend, ohne zu einer bestimmten Zeit nach Hause gehen zu müssen, um das Essen zuzubereiten und um mich um die Kinder zu kümmern. Ich habe einen Dienst, den ich nicht so machen könnte, wenn ich eine Familie hätte.


Wo siehst du Nachteile?

Jenny: Man hat kein Gegenüber, mit dem man das Leben mit allen Höhen und Tiefen teilen kann.

Timo: Es fehlt eine Vertrauensperson, jemand, der mich kennt, mit dem ich meine Gedanken offen teilen kann. In Guinea gilt man erst als Mann, wenn man verheiratet ist. In der Arbeit mit Jugendlichen ist das in Ordnung. Mit Familien, Beamten und älteren Männern ist ein Kontakt aber schwierig – es fehlt manchmal der Respekt.

Naemi: Meine Mitbewohnerinnen wechseln ständig und ich wünsche mir manchmal, dass jemand da ist, der bleibt und mit dem ich alles teilen kann. In afrikanischen Ländern ist es unüblich, dass eine Frau in meinem Alter noch unverheiratet ist. Somit gehört es fast zum Alltag, dass jemand mich verheiraten oder heiraten möchte. Zudem hat eine unverheiratete Frau automatisch einen geringeren Status und somit weniger Respekt. Man (oder besser gesagt: frau) muss sich den Respekt manchmal mehr «verdienen».

Frédéric: Dass ich niemanden habe, der mir sehr nahe steht, um das zu teilen, was ich erlebe – Freuden, Herausforderungen, Schwierigkeiten oder auch einfach nur den Alltag.

Agathe: In einer muslimischen Kultur wird man nie als eine vollständige Person betrachtet, solange man Single ist. Die Menschen können einen nicht in eine «Schublade» stecken, die sie kennen. Aber nach einer gewissen Zeit gewinnt man durch den Dienst, den man tut, den Respekt der Bevölkerung und wird akzeptiert.


Wo siehst du Gottes Wirken gerade in Bezug auf die Partnerfrage?

Jenny: Gott hat mir die Begeisterung über die positiven Seiten des Singleseins erhalten.

Timo: Die Partnerfrage hat Gott in den letzten Jahren oft genutzt, um meinen Ruf ins Ausland zu bestätigen und mir zu zeigen, dass ich meine Priorität auf die Berufung statt auf die Umstände legen soll.

Helen: Man muss lernen, Gott zu vertrauen. Glaube ich, dass er das Beste für mich will? Und dass er besser weiss, was das Beste für mich ist? Das kann in bestimmten Situationen recht herausfordernd sein.

Astrid: Man kann Gottes Versprechen gut erleben: Er hat versprochen, dass er jeden Mangel ausfüllen kann – und das sage ich ihm dann auch, wenn beispielsweise ein technisches Problem auftaucht: Gott, du bist gefragt! Und es ist schön zu erleben, wie er das dann auf seine Art macht. Ausserdem gibt es nichts, was wir Gott geben könnten, ohne dass er uns nicht viel mehr zurückgibt.

Agathe: Gott ist gut und er weiss, was er macht. Da er meinen Wunsch, zu heiraten, nicht erfüllt hat, gibt er mir die Kraft, um gut als Single leben zu können. Schlussendlich ist es für mich nicht entscheidend, ob ich verheiratet oder ledig bin, sondern dass ich zu Jesus gehören darf und an dem Platz bin, an dem Gott mich haben will – und dass er bei mir ist. Das ist es, was mich glücklich macht.


Ist es für dich ein präsentes Thema im Alltag?

Jenny: Mit zunehmendem Alter wird es auch in meinem kulturellen Umfeld, wo es die Norm ist, verheiratet zu sein und Kinder zu haben, immer weniger ein Thema.

Timo: Ja – zum Beispiel, wenn man gefragt wird, ob man verheiratet ist oder wenn man einsame Momente erlebt. Allerdings ist es mir hier nicht häufiger begegnet als in Deutschland.

Naemi: Nein, nicht wirklich. Phasenweise beschäftigt es mich schon mal, aber wahrscheinlich weniger, als es dies in der Schweiz tun würde. Hier bin ich eingebettet in ein Team, das für mich wie eine Familie ist. Zudem habe ich eine sinnvolle Aufgabe, die mich erfüllt.

Helen: Natürlich werde ich immer wieder mal gefragt, wo mein Mann und meine Kinder sind. Für die Leute wäre es normal, wenn der Ehemann und die Kinder in Europa wären und ich hier. Keine Kinder zu haben ist schlimmer als keinen Mann zu haben. Wer versorgt einen, wenn man alt ist? Eine Altersrente bekommen nur wenige und die reicht sowieso nicht zum Leben.


Was möchtest du Leuten sagen, die keinen Einsatz anpacken, weil sie (noch) Single sind?

Jenny: Ich möchte sie ermutigen, Gott ganz zu vertrauen in dieser Frage. Er hat überraschende Möglichkeiten, egal, wo wir sind, und er kann uns erfülltes Leben schenken, egal in welchem Familienstand!

Timo: Ich kann das gut verstehen und mir ging es ja ähnlich. Aber wenn Sie das Gefühl haben, dass Gott Sie in den Einsatz ruft – und Sie nur zögern, weil Sie Single sind – dann glauben Sie daran, dass Gott gut ist. Er enthält Ihnen nichts vor. Wenn Sie ihm treu folgen, dann wird er Sie segnen und Ihnen noch grössere Dinge zutrauen und anvertrauen – vermutlich anders als Sie denken, aber besser.

Nichts ist grösser, als Teil von Gottes Auftrag zu sein.

Naemi: Ich ermutige Sie: Wagen Sie Schritte in diese Richtung, wenn Sie den Eindruck haben, Sie sollten einen Auslandeinsatz machen. Gott wird Türen öffnen oder schliessen und er wird Sie ermutigen auf diesem Weg. Es lohnt sich!

Helen: Ich kenne viele Paare, die sich in den Vorbereitungskursen oder im Einsatzland kennengelernt haben. Vielleicht ist der zukünftige Partner schon «draussen»? Vertrauen Sie Gott in dieser Frage?

Wie lange wollen Sie warten? Die Jahre gehen vorbei und Sie könnten etwas verpassen!

Astrid: Irgendwann ist es als Single vielleicht sogar einfacher, im Ausland zu sein als in Europa? Im Einsatz ist man ganz auf eine sinnerfüllte Aufgabe ausgerichtet, während man in Europa umgeben ist von Familien, wie man selber gerne eine hätte.

Frédéric: Ich kann verstehen, dass die Vorstellung, alleine zu gehen, beängstigend sein kann. Aber wenn man es auf dem Herzen hat, einen Einsatz zu machen, und vor allem, wenn es Gottes Ruf ist, lohnt es sich, den Schritt zu wagen! Es wäre schade, sein Leben damit zu verbringen, zu warten und Entschuldigungen zu suchen, um nicht zu gehen.

Agathe: Ein kleines Beispiel: Ich habe eine Freundin, die überzeugt war, einen Ruf für die interkulturelle Arbeit zu haben. Aber die Aussicht, vielleicht für den Rest ihres Lebens Single zu bleiben, war schwierig für sie. Trotzdem beschloss sie, Gott an die erste Stelle zu setzen und die Ausreise zu wagen. Und siehe da: Sie traf ihren Mann im Einsatzland! Ihr Mann kommt aus einem Dorf, das weniger als 30 km von ihrem eigenen Herkunftsdorf entfernt liegt – getroffen haben sie sich aber mehr als 4‘000 Kilometer davon entfernt! Natürlich sind die Chancen statistisch gesehen weniger gross, einen Ehepartner während eines Auslandeinsatzes zu finden, aber Gott steht über den Statistiken. Es wäre schade, seine Berufung zu verpassen, weil man auf einen Ehepartner wartet und nicht ausreist. Bei verschiedenen Gebets- oder Unterstützertreffen in Kirchen habe ich ältere Frauen getroffen, die am Schluss zu mir kamen, ganz begeistert und auch ein wenig wehmütig, und die sagten: «Weisst du, ich hätte auch gehen sollen …. Aber nun bin ich zu alt und nicht mehr gesund genug…. »


Hast du besondere Anekdoten oder Geschichten in Bezug auf dieses Thema?

Helen: Als ich noch jünger war und jeweils aus dem Heimataufenthalt zurückkam, wurde ich immer gefragt: «Hast du jetzt geheiratet?» Als ich verneinte, wurde einmal eine ältere Frau böse. «Ja weisst du denn nicht, dass du einen Mann brauchst, um Kinder zu kriegen?», fragte sie. Sie dachte wohl über mich: Jetzt arbeitet die im Spital und weiss nicht mal Bescheid – wie kann man nur so blöd sein!

Agathe: Ein Nachbar bot an, mich zu heiraten, weil er Mitleid mit mir hatte, als er sah, dass ich nachts allein in meinem Haus war. Zuerst stellte er aber sicher, dass seine Frau damit auch einverstanden war … das gutgemeinte Angebot lehnte ich natürlich dankend ab.

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