Schweiz

Corona: Das hat Ihre Spende bewirkt

2.7.2020
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Insgesamt erhielten über 1500 hungerleidende Familien dank Spenden Nahrungsmittelpakete – in grossen Slums sowie in den äussersten Ecken im Amazonasgebiet oder auf Abfallhalden. «Wir können momentan nicht arbeiten, deshalb verdienen wir nichts. Ich danke Gott, unserem Pastor und jedem Spender für die grosse Hilfe. Wir benötigen diese Unterstützung jetzt wirklich!» José Ferreira, Brasilien
Lebensmittelverteilung an bedürftige Familien im Amazonasgebiet

Guinea, Tschad, Burkina Faso, Kamerun

Über 12'000 Kinder lernten durch unseren Sensibilisierungscomic, wie sie sich vor dem Coronavirus schützen können:

Beim Ausmalen des Sensibilisierungscomics (eine guineische Fabelgeschichte)

«Viele glaubten nicht, dass das Virus sie treffen könnte» David Guilavogui, Guinea

Umso wichtiger war zu Beginn, über Corona zu informieren und zu zeigen, wie man sich schützen kann. Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir über 150'000 Personen sensibilisieren.

Medizin

Gerade in dieser Zeit war die medizinische Versorgung so wichtig wie nie – doch viele Krankenhäuser wurden aus Angst geschlossen. Unsere Teams schulten gleich zu Beginn der Pandemie das medizinische Personal und öffneten die Spitäler und Gesundheitsposten auch während der Pandemie – und boten zum Teil kostenlose Behandlungen an.

CHRS Spital, man kommuniziert «mit Abstand am Besten»

Ein besonderes Geschenk

«Zum Muttertag, der hier in Brasilien sehr wichtig ist, gab es dieses Jahr von der Gemeinde Desinfektionsmittel, Masken und wertschätzende Worte – die 400 beschenkten Mütter haben sich über dieses aussergewöhnliche Geschenk sehr gefreut!», erzählen Martin und Susanne Baumann aus Brasilien.

Insgesamt konnten wir dank Spenden über 5000 Seifen, Masken und Desinfektionsmittel verteilt. Im Tschad konnten wir zudem an 20 Schulen Händewaschstationen einrichten, welche über 1'000 Schüler/innen und Lehrpersonen helfen, die Hygienebedingungen besser einzuhalten und sich zu schützen.

Verteilung von Muttertagsgeschenken (Lebensmittel)

Nachhaltigkeit

Viele Guineer hatten durch Pandemie keinen Job mehr, gleichzeitig stiegen die Lebensmittelpreise. Emanuel Wieland begann, Mais zu pflanzen und die Samen auch an andere zu verteilen:

«Wir möchten in dieser schwierigen Situation helfen und etwas machen, was den Leuten hier langfristig nützt, auch noch nach der Krise. Durch den Maisanbau können sie sich selber versorgen.» Emanuel Wieland


Millionen von Kindern konnten durch die Schulschliessungen weltweit nicht zur Schule gehen. Im Tschad besuchten die Lehrpersonen die Schülerinnen und Schüler und brachten ihnen das Schulmaterial nach Hause.

Not macht erfinderisch

«Wir mussten auch unsere Besuche in den Jugendgefängnissen einstellen. Als Team haben wir Karten geschrieben und Audio- und Videobotschaften aufgenommen in die Gefängnisse gesandt. Neben den Jugendlichen konnten auch viele der Gefängniswärter und Pädagogen durch unsere Botschaften erreicht werden, was normalerweise nie geschehen wäre», schreibt Samuel Tom aus Brasilien. In Wort und Tat unterstützen, beten, begleiten, Hoffnung schenken – in einer so schwierigen Zeit wie während der Corona-Pandemie war das in allen unseren Einsatzländern so wichtig wie noch nie.

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Während sich die Lage in einigen Ländern langsam wieder beruhigt, spitzt sie sich in beispielsweise Brasilien und Indien zu. Wir sind weiterhin täglich im Einsatz, um in und nach dieser Krise für die Menschen da zu sein. Vielen Dank, dass Sie uns ermöglichen, weiterzuarbeiten: www.sam-global.org/spenden

SAM global
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