Guinea

Mit Mais nachhaltig Hunger besiegen

24.4.2020
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Min.

1«Wir möchten in dieser schwierigen Situation helfen und etwas machen, was den Leuten hier langfristig nützt, auch noch nach der Krise», sagt Emanuel vom Team ProTIM2-2-2 Kissidougou, Guinea. Das ganze Team hat sich entschieden, vor Ort zu bleiben. «Wir haben deshalb eine grosse Fläche gepachtet und begonnen, Mais anzupflanzen.» Denn Mais hat viele Vorteile: Er ist ein lokales Produkt, das gut wächst, er lässt sich schnell ernten, der Anbau ist nachhaltig und er enthält sehr viele wichtige Nährwerte, was gerade in einer solchen Zeit wichtig ist, wenn Lebensmittel knapp sind.


«Einerseits verteilen und vermitteln wir jetzt Maissamen an Familien, um ihnen zu helfen, selber genug Nahrung zu produzieren, und beraten sie beim Anpflanzen. Andererseits werden wir den Mais, den wir selber angepflanzt haben, in ein paar Wochen an diejenigen weitergeben, die ihn brauchen», sagt Emanuel. «Langfristig möchten wir die Menschen unterstützen, sich selber gut zu versorgen und nicht abhängig zu sein von teilweise teuren Importgütern. Dazu gehört das Anpflanzen von lokalen und nachhaltigen Nahrungsmitteln.» Die Rückmeldungen sind sehr positiv: «Immer wieder hören wir Merci – merci, dass ihr geblieben seid, dass ihr mitdenkt, dass ihr ganz praktisch helft, dass ihr mit uns Leben teilt, für uns betet, uns ermutigt. Das ist natürlich sehr schön!»

Die Arbeit auf dem Feld
Anbau von Mais und Bau einer Brücke
Emanuel W.
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