Indien

Die Not ist riesig – es braucht dringend Nahrung!

12.5.2021
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10
Min.

Indien – die Armut steigt

«Indien hat als erstes Land weltweit an einem Tag mehr als 400.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Im selben Zeitraum starben über 3500 Menschen in Verbindung mit Covid-19, wie aus Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Samstag hervorgeht. In dem Land mit seinen über 1,3 Milliarden Einwohnern mangelt es an fast allem: an medizinischem Sauerstoff, Medikamenten und Impfdosen - und das, obwohl Indien zu den größten Impfstoffproduzenten der Welt gehört.» Solche Schlagzeilen füllen derzeit die Medien. Unser Partner vor Ort, COI, arbeitet mit anderen lokalen Organisationen zusammen, um aktiv etwas gegen die Not zu unternehmen. Nebst den medizinischen Problemen gibt es auch eine Hungersnot – Millionen Taglöhner warten vergebens auf ein Einkommen.

«Es wurde beobachtet, dass Familien auf dem Land rund 60 % weniger Lebensmittel kaufen als vor Corona» Nivedita Varshneya, Landesdirektorin der Welthungerhilfe in Indien

Danke für jede Unterstützung und eure Gebete für die Menschen Indiens! Jetzt unterstützen. Mit nur 3 Dollar pro Tag kannst du eine ganze Familie mit allem Lebensnotwendigen versorgen! 

Food Relief Programm in Indien bei Essensverteilung für Kinder

Kambodscha – neue Höchstwerte

Aktuell kämpft Kambodscha mit seiner bisher schlimmsten Corona-Welle und verzeichnet immer neue Höchstwerte. Dabei galt das südostasiatische Land lange als erfolgreich im Kampf gegen das Virus. Vor dem Ausbruch Ende Februar lag die Gesamtzahl der Infektionen noch bei 500, nun sind es Tausende.

Durch unsere Kontakte zu kambodschanischen Gemeinden auf dem grössten See Südostasiens gelangen unsere Nothilfe-Eier nun auch zu den Bedürftigen, die auf dem Wasser in Booten oder Holzhäusern (auf Stelzen gebaut) leben. Diese Treffen erlauben unseren Partnern vor Ort, die persönlichen Lebenssituationen der Fischer und Familien immer besser zu verstehen und sie so noch ganzheitlicher zu unterstützen. David, Länderverantwortlicher Kambodscha und Gründer von eggscellent

Oftmals ist vor allem die ländliche Bevölkerung von der steigenden Armut rasch betroffen und dort konnten wir schnell eingreifen. Doch während dem kürzlichen Lockdown zeigten sich insbesondere für die Stadtbewohner/innen neue Probleme: durch geschlossene Läden war es plötzlich extrem schwierig, an Nahrung zu kommen. Während die ländliche Bevölkerung noch eigenen Gemüseanbau und Hühner etc. haben, war die städtische Bevölkerung schnell am Limit mit den Ressourcen.

Unser Projekt eggscellent verteilt dort (kostenlos!) Eier, wo der Bedarf am grössten ist. Hier kannst du dich an dieser Eierverteilaktion, unserem «egg donation programme», beteiligen: https://www.sam-global.org/spenden/eggscellent

Kambodscha - Eierverteilaktionen durch eggscellent

Mit nur 30 Franken versorgst du eine Familie einen Monat lang mit vitaminreichen Eiern! Danke für deine Hilfe! 

Nepal – ähnliche Ausgangslage wie Indien? 

Die Probleme Indiens zeigen sich vermehrt auch in den Nachbarländern. In Nepal steigen die Infektionszahlen schneller, das medizinische System ist nicht bereit dafür. Nepalesen sind auf Importe von Indien angewiesen (Sauerstoff, Impfungen) und genau diese sind momentan gestoppt, da Indien das Material selber braucht.

Die Not in Nepal ist enorm. Es wird gemeldet, dass 50 % Covid-positiv seien. Die Spitäler sind überfordert, es mangelt an Sauerstoff und Impfungen. Nepal ist auch ohne die Corona-Pandemie ein sehr armes Land mit seinen rund 30 Millionen Einwohner/innen. Helfe jetzt den Menschen in Nepal. Jeder Beitrag macht einen Unterschied!

Sri Lanka – mit 10 Franken helfen!

Corona hat Sri Lanka wieder voll im Griff. Regionen, in denen die Fallzahlen stark steigen, werden ohne Vorwarnung abgeriegelt. Diese Abriegelungen führen dazu, dass sich die Familien nicht mehr mit genügend Essen versorgen können.

Die Organisation H2O (Habitat for Humanity Organisation) ist gut vernetzt in Trincomalee und hat die Möglichkeit, in die abgeriegelten Gebiete zu gelangen, um Essen zu verteilen. Daher arbeiten wir mit ihnen zusammen, um die Menschen mit dem Nötigsten zu erreichen. Mit nur 10.- CHF ist es möglich, eine Familie von vier Personen für eine Woche, mit Reis, Linsen, Mehl, Kichererbsen, Trockenfisch, Soja, Seife, Salz, Zucker, Tee, Milchpulver und Babynahrung zu versorgen.

Verteilgüter für Familien in Sri Lanka

Hilft du mit? Hier spenden mit Vermerk "Corona-Nothilfe Sri Lanka".

Danke, dass du diese Nahrungsmittelverteilungen mit deinen Finanzen möglich machst - jeder Beitrag macht einen echten Unterschied!
SAM global
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