Mãos que Criam

Gemeinsam für eine Vision

 
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Vision

Bewohner der Mülldeponie können wieder ein menschenwürdiges Leben führen – mit besseren Arbeitsbedingungen und einer Perspektive für die Zukunft.

Ort

Benevides, Brasilien

Projektstart 2006

 

Ausgangslage

In Benevides steht eine riesige Mülldeponie. In den letzten Jahren haben sich am Rande der Deponie immer mehr Familien angesiedelt, die den Müll täglich nach wiederverwertbarem Material durchsuchen, das sie verkaufen und dadurch ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Immer wieder finden sie auch weggeworfene Lebensmittel oder Gegenstände, die sie mit nach Hause nehmen. Durch die Arbeit auf dem Müll infizieren sie sich häufig mit gefährlichen Krankheiten.
Das Wohnquartier neben der Mülldeponie ist bekannt für häusliche Gewalt, Teenagerschwangerschaften, eine hohe Kriminalitätsrate, Alkoholismus und Drogenhandel.

Das Projekt

​Mãos que Criam (Deutsch: Kreative Hände) unterstützt die Bewohner des Quartiers, die auf und von der Mülldeponie leben, auf ihrem Weg zu einem menschenwürdigeren Leben. Gemeinsam wird nach nach konstruktiven und gangbaren Wegen gesucht, die aus der Armut herausführen und ein unabhängiges Leben ermöglichen. Dafür engagiert sich das Team in drei Arbeitsbereichen:

 

Kirchliche Aktivitäten

Im Projektgebiet wurde die Kirche «Espaço Emanuel» gegründet. Hier werden Gottesdienste, Hauskreise, Kinderclubs, Kurse und Schulungen sowie Jugendgruppen angeboten. Weitere wichtige Arbeitszweige sind die Familienarbeit und die Förderung und Betreuung von Einzelpersonen. Mit diesen Angeboten wird den Menschen vermittelt, dass sie geliebt und wertvoll sind. Sie lernen gesunde christliche Werte kennen, schöpfen neue Hoffnung für die Zukunft, finden neue Motivation, ihre Situation zu verändern, und werden in diesem Prozess ganz praktisch begleitet. 

  

Bildung & Sport

Um den Kindern eine bessere Perspektive für die Zukunft zu ermöglichen, werden ihnen Vorschulprogramme, Nachhilfeunterricht und die Vermittlung an Partnerschulen angeboten. Sie werden während ihrer Schulzeit begleitet und haben so bessere Möglichkeiten, eine weiterführende Schule zu besuchen und eine Ausbildung zu machen – und so eines Tages einen guten Job zu erhalten und aus der Armut auszubrechen.

Daneben werden ihnen verschiedene Aktivitäten wie Fussball- und Unihockeynachmittage angeboten, um ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu geben und zu verhindern, dass sie in die Kriminalität abdriften. Rund 150 Kinder nehmen regelmässig an diesen Angeboten teil.

Sozialdiakonie

Das Team besucht die Bewohner der Mülldeponie regelmässig, bringt ihnen Essen mit, bietet Seelsorge und Beratung an und trägt dadurch dazu bei, dass stabile Beziehungen innerhalb der Familien entstehen. Es werden Vorträge und Events organisiert, um über wichtige Themen wie Hygiene und Grundrechte zu informieren. Die Mitarbeitenden helfen den Bewohnern, Verdienstmöglichkeiten zu finden, und unterstützen sie in Notfällen sowie mit Renovationen und Häuserbau, denn die Unterkünfte sind oft in schlechtem Zustand.

Mãos que Criam ist ein brasilianisches Projekt der Dachorganisation MICEB (Missão Christã Evangéllica do Brasil), zu welcher auch SAM global gehört. SAM global unterstützt das Projekt mit Mitarbeitenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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