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Republik ANGOLA

Republica de ANGOLA

  • Fläche: 1 246 700 km² – 30 x so gross wie die Schweiz

  • Bevölkerung: 25.8 Millionen Einwohner

  • Sprache: Portugiesisch (daneben Umbundu, Kimbundu, Kikongo,TuChokwe, Ngangela und Ukwanyama)

  • Regierungssystem: Präsidialsystem

  • Religionsgruppen: 94 % Christen, 4 % Animisten, 1 % Muslime

  • Lebenserwartung: 55 Jahre

  • Grundnahrungsmittel: Funje (Mais/Maisbrei)
     

Besonderheiten

Angola ist reich an Bodenschätzen und erlebte in den letzten Jahren einen Wirtschaftsboom. Auch bei Touristen wird das Land immer beliebter. Trotzdem leben über 40 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. 

 

Situation im Land

Mit den Aufständen gegen die portugiesische Kolonialherrschaft begann für Angola 1961 ein vierzigjähriger Krieg, der sich nach erreichter Unabhängigkeit zu einem Guerillakrieg entwickelte. Nach mehreren gescheiterten Friedensverträgen kam es am 4. April 2002 zu einem dauerhaften Frieden.
Nach dem Krieg erlebte Angola einen Wirtschaftsaufschwung, von dem aufgrund der Korruption allerdings nur eine kleine Oberschicht profitierte. Für den Rest der ohnehin armen Bevölkerung verschärfte sich die Situation noch, denn Lebensmittelpreise stiegen um ein Vielfaches an.

Die grössten Probleme:

Schulbildung und Gesundheitswesen

In Angola gehen weniger als zwei Drittel der Kinder im schulpflichtigen Alter zur Schule. Viele Erwachsene sind arbeitslos. Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, wobei es drastische Unterschiede zwischen Stadt und Land gibt. Nur rund 30 % Angolanerinnen und Angolaner haben Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung und nur 40 % haben ausreichend sauberes Trinkwasser. Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren ist die zweithöchste der Welt –gemäss Statistiken stirbt alle drei Minuten ein Kind. Eine weitere grosse Sorge der Gesundheitsbehörden bleibt Lepra.

Glaube und Religion

Rund ein Viertel der Bevölkerung besucht eine der vielen christlichen Freikirchen. Es gibt mehrere grosse Gemeindeverbände, welche weiterhin wachsen. Durch das schnelle Gemeindewachstum fehlt es aber an ausgebildeten Pastoren und Leitenden – und damit an Tiefe und Glaubenswachstum. Äusserlichkeiten werden wichtiger als der Dienst am Nächsten und so sind kaum positive Auswirkungen und Veränderungen in der Gesellschaft spürbar. 

SAM global in Angola

1897 reist der Neuenburger Héli Chatelain nach Angola aus und gründet die «Philafrikanische Mission», die später mit der «China-Allianz-Mission» zusammen zur «Philafrikanische und Allianz-Mission» wird – der frühere Name von SAM global.

 

Héli Chatelain wollte den afrikanischen Völkern, die durch den Sklavenhandel entwürdigt wurden, Hilfe bringen. Bald entstanden kleine christliche Gemeinden, welche schliesslich zu einer grossen Denomination anwuchsen: zur IESA, der Evangelischen Kirche Angolas (Igreja Evangélica Sinodal de Angola). Bis heute besteht die Partnerschaft zwischen SAM global und der IESA.

 

Von Anfang an spielte auch die medizinische Arbeit eine wichtige Rolle. In Kalukembe wurde eine grosse Station aufgebaut, zu der bis heute Schulen, ein Spital, eine Hochschule für Pflegepersonal und eine theologische Ausbildungsstätte gehören. Mit den ausgebildeten Fachkräften konnten viele Gesundheitsposten und Kliniken im Landesinnern aufgebaut werden. Ein besonderer Schwerpunkt galt der Prävention und Behandlung von Leprapatienten. Seit 1995 engagiert sich SAM global zudem in der Augenarbeit und seit einigen Jahren in der Rehabilitation von Behinderten.


Wegen des Kriegs musste SAM global 1993 Schweizer Mitarbeitende aus Angola evakuieren. Später wurde die medizinische Arbeit an der Küste in Benguela wieder aufgenommen, in Luanda entstand eine Literaturarbeit und die Unterstützung der Radioarbeit und der theologischen Lehrtätigkeit ging weiter.

In den letzten Jahren wurde die Arbeit zunehmend in angolanische Hände übergeben und SAM global hat sich Schritt für Schritt aus Angola zurückgezogen: 2014 wurde die Verantwortung für die Augenarbeit und weitere Bereiche an den neu gegründeten angolanischen Verein «SOLE Angola» übergeben. SOLE Angola ist heute der wichtigste Partner von SAM global in Angola und wird finanziell und strategisch unterstützt.

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